Kategorie: Hundetraining

Dummytraining so geht’s!

Auslastung mit Dummytraining – so förderst du die Bindung zu deinem Hund mit Apportieren

 

Wer mir auf Instagram folgt, weiß sicher über unsere gemeinsame Leidenschaft Bescheid: Dummytraining. Das Dummy-Training ist für mich nicht nur die ideale Möglichkeit Flummi auszulasten, es fördert auch die Bindung zwischen Hund und Halter und hat keine negativen Aspekte, wie zum Beispiel das Spiel mit einem Ball.

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch nicht nur erklären, welche Vorteile das Dummy-Training in euren Alltag bringt, ich gebe euch auch konkrete Trainingsschritte, damit ihr positiv mit dem Dummy-Training starten könnt!

 

Die Vorteile des Dummytrainings

Körperliche und Geistige Auslastung

Ich liebe das Dummy-Training mit Flummi weil es sie körperlich und geistig fordert. Flummi ist nach einer halben Stunde genauso erledigt wie nach 1,5 Stunden spazieren. Es ist viel hilfreicher seinen Hund auf diese Art und Weise auszulasten, als mit hirnlosen Ballspielen. Denn beim Ballspiel hetzt euer Hund ohne jede Impulskontrolle dem Ball nach und bringt ihn zurück. Oder auch nicht. Regeln gibt es meistens nicht wirklich.

Starke Bindung durch gemeinsames Training

Ein weiterer Vorteil des Dummy Trainings ist für mich, dass die Bindung gestärkt wird. Ich bin mir ganz sicher, dass unser gemeinsames Dummy-Training ein ganz ausschlaggebender Grund ist, warum die Bindung zwischen mir und Flummi bereits nach nicht mal 1,5 Jahren so gut ist! Gemeinsamer Sport verbindet und es gibt für Hund und Halter nichts Besseres als gemeinsame Erfolgserlebnisse. Diese bleiben bei alltäglichen Spaziergängen leider meistens auf der Strecke.

 

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Das braucht ihr für das Dummytraining mit Hund

Futterdummy*

Besonders für faule Anfänger, ist das Futterdummy ideal. Der Hund verbindet das Dummy direkt mit einer Belohnung! Hier geht es zur Anleitung für ein DIY Futterdummy!

Dummy*

Achtet besonders auf die richtige Größe! Sogar für Chihuahuas gibt es geeignete Dummies!

Leckerlies 

Unbedingt reichlich besorgen und dabeihaben. Wir schon bei der Kontaktübung empfehle ich, eine ganze Mahlzeit mit auf den Trainingsplatz zu nehmen. So ist euer Hund nochmal motivierter und ihr braucht keine Angst zu haben, euren Hund zu überfüttern.

Leckerlibeutel*

Damit habt ihr beide Hände frei und das erleichtert euch die Arbeit besonders

Hundepfeife*

Für Fortgeschrittene Dummy-Profis. Wie ihr sie einsetzen könnt, erfahrt ihr weiter unten im Beitrag.

 Hier findet ihr unsere Alltags-Ausstattung für Hund & Halter

Basics im Dummytraining

1. Schritt zum perfekten Dummytraining

Das wichtigste Kommando beim Dummy-Training ist eigentlich das Apportieren. Das heißt euer Hund sollte auf Kommando Gegenstände bringen können.

Übung Apportieren

Wenn euren Hund das Apportieren so ganz und gar nicht interessiert, könnt ihr auch ganz einfach mit einem Ball beginnen. Werft einfach einen Gegenstand einen halben Meter und motiviert euren Hund euch den Gegenstand wieder zu bringen. Wenn er euch den Gegenstand dann bringt (hier ist es noch egal ob er ihn fallen lässt oder ihn euch in die Hand gibt) belohnt ihr ihn mit einem Leckerli. Je nachdem wie viel Spaß es eurem Hund macht oder wie faul er ist, würde ich extrem gute Leckerlis verfüttern. Ihr könnt den Grad der Leckerlis (von lecker bis super-OMG-lecker) auch je nach Leistung steigern. Übt das Bringen solange bis euer Hund die geworfenen Gegenstände zuverlässig zu euch zurückbringt.

Achtung für jedes Training gilt: Loben nicht vergessen!

2. Schritt zum perfekten Dummytraining

Der nächste Schritt wäre dann, dass euer Hund mit dem Gegenstand im Mund zu euch kommt, sich setzt und euch den Gegenstand in die Hand legt, bzw. den Gegenstand abgibt.

Übung Dummy Abgeben

Hierfür ist eure Geduld gefragt. Es gibt wie immer mehrere Methoden das Geben zu erlernen, Flummi hat es auf die denkbar einfachste Version gelernt. Es war so simpel, dass ich mich damals richtig arg gewundert habe. Der Gegenstand liegt einfach vor euch am Boden, ihr zeigt darauf und sagt „gib“ oder ein anderes Kommando eurer Wahl. Wenn euer Hund euch nun anschaut wie ein Autobus, bleibt einfach dran und ermutigt ihn mit Gesten oder wiederholen des Kommandos. Wir Menschen neigen oft zur Ungeduld. Lasst eurem Hund Zeit, dieses neue Kommando zu verstehen und lobt ihn überschwänglich für jede Reaktion in die richtige Richtung. Diese Art des Lernens fällt sozusagen unter die Trainingsmethode „freies Formen“ ihr gebt eurem Hund den Raum und den Rahmen ein neues Kommando selbst zu erlernen. Ich bin gespannt wie euer Hund auf diese Übung anspringt.

Wie euer Hund einen Dummy nach Hause trägt, lest ihr hier!

3. Schritt zum perfekten Dummytraining

Der Hund sollte lernen das Dummy erst zu apportieren, wenn man ihm ein Zeichen bzw. ein Kommando gibt. Bis das Kommando ertönt, sollte euer Hund ruhig sitzen bleiben können.

Übung Abwarten

Dieser Teil des Apportierens hat sehr sehr viel mit Impulskontrolle zu tun. Je nachdem wie gut ihr in eurer Freizeit schon die Impulskontrolle übt, wird euer Hund diese Übung meistern. Am besten probiert ihr es einfach aus: gebt eurem Hund das Signal „Sitz“ verdeutlicht dies mit einem Handzeichen (z.B. Stopp) und werft den Gegenstand. Wenn euer Hund nun aufspringt und den Dummy holen will habt ihr drei Möglichkeiten: 1. Ein „nein“ lässt euren Hund stoppen und er kommt zu euch zurück 2. Ihr setzt den Rückruf ein und habt somit schon ein gutes Rückruftraining (Belohnen nicht vergessen) oder 3. Ihr habt einen „Assistenten“ dabei der das Dummy aufhebt, bevor der Hund es erreichen kann. Wichtig ist, dass der Hund das Dummy nicht erreichen kann, so lernt er, dass euer Kommando bzw. das Sitzenbleiben keine Bedeutung hat. Für viele Hunde, besonders für Retriever ist das Apportieren selbstbelohnend. Daher sollte man bei dieser Übung gut aufpassen!

 

Das war’s dann eigentlich auch schon. Wie ihr euren Hund dazu bringt Dinge zu apportieren ist immer sehr individuell. Aber mit diesen Übungen solltet ihr es eigentlich ganz gut schaffen euren Hund zu motivieren! 😄

 


Hier habe ich ein Beispiel für euch, wie das Apportieren bei einem sehr erfahrenen Mensch-Hund-Team aussieht:

Hier nochmals der Link zum Video.

Übrigens sind Lena und ihrer Hunde Abbey, Rose, Prim and Ole ein super Vorbild, was apportieren betrifft. Schaut unbedingt mal bei ihnen auf Instagram vorbei. Als ich sie vor knapp einem Jahr entdeckt habe, bin ich aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen und war mehr als begeistert von so viel Leidenschaft ihrer Hunde für die Arbeit!


Variationen im Dummytraining

Sobald euer Hund die Basics beherrscht könnt ihr schnell variieren und die verschiedensten Übungen ausprobieren. Flummi und ich lieben zum Beispiel Suchspiele. Welche Varianten wir sonst noch so trainieren, siehst du hier:

Suchspiele

Unsere liebste Variation des Dummytrainings. Wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich nicht einfach Leckerlis am Boden verstecke: Flummi neigt dazu alles am Boden befindliche zu fressen. Daher ist für Hunde wie Flummi eher kontraproduktiv dieses Verhalten durch das offene verstecken von Leckerlis zu verstärken. Denn ein Hund wird den Unterschied zwischen von uns gestreuten Leckerlis am Boden und giftködern wahrscheinlich nicht oder nur sehr schwer unterscheiden können. Daher machen wir Suchspiele mit einem Apportel wie zum Beispiel einem Futterdummy oder für fortgeschrittene auch mit einem normalen Dummy. Hierfür verstecke ich das Dummy einfach in einem gewissen Bereich, lege (je nach Schwierigkeitsgrad) auch noch Fake-Dummies (meine Hand berührt einfach den Boden, oder ich lege das Dummy hin, hebe es jedoch wieder auf um es schlussendlich wo anders zu platzieren). Der Hund bleibt während das Dummy versteckt wird immer im Sitz auf dem Platz an dem man ihn zurückgelassen hat (hallo Impulskontrolle!!). Wenn ihr dann zu eurem Vierbeiner zurückkehrt, lasst ihn das Dummy ganz normal apportieren. Wenn eurer Hund lange braucht um es zu finden, könnt ihr ihm Hilfestellungen geben oder es beim nächsten Mal einfacher verstecken. Ich verspreche euch es wird eurem Hund mit Sicherheit ganz viel Freude bereiten!

 

Klassisches Apportieren

Back to the Basics! Auch wenn man 1000 Variationen des Dummytrainings versuchen kann, es ist manchmal ganz hilfreich wieder ganz von vorne anzufangen und zu versuchen, die „normalen“ Apportier-Übungen 100%ig korrekt durchzuführen. Also: perfekte Impulskontrolle. Perfektes Apportieren ohne Umwege. Das korrekte halten des Dummies (nämlich mittig). Auch wir sind von dem Apportieren der Profis beim Hundesport noch weit entfernt, wenn man sich aber öfter mal daran erinnert, dass es immer noch ganz viel Luft nach oben gibt, entfacht neue Leidenschaft für dieses schöne Training. Falls ihr es genauer wissen möchtet kann ich euch ein Buch ans Herz legen, in dem Schritt für Schritt das ganz klassische Apportieren beschrieben wird, so wie es beim Hundesport gewünscht ist! Das Trainingsbuch für Retriever (aber nicht nur für Retriever) von Norma Zvolsky.

Apportieren mit der Hundepfeife

Eine sehr fortgeschrittene Variante mit der Flummi und ich auch noch etwas hadern. Ziel sollte es sein, seinem Hund nur mit Kommandos aus der Pfeife die Signale zum Apportieren zu übermitteln. Da dies aber eine ganz neue Herausforderung ist, stärkt dies auch bei Apportier-Profis den Zusammenhalt und die Bindung!

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Illustration von Aram & Abra

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Blogbeitrag das richtige „Handwerkszeug“ geben um mit eurem Hund das Training zu starten. Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungsberichte. Wenn ihr Fragen zu den Übungen und Trainingsschritten habt, freue ich mich wie immer sehr über eure Mails & eure Nachrichten auf Instagram oder Facebook.

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Übungen für die Impulskontrolle

Impulskontrolle ist ein tolles Instrument im Hundetraining bzw. eine Fähigkeit, die dein Hund im Alltag immer wieder braucht. Sei es, wenn er seinen Impuls zu fressen kontrollieren soll und auf das Auflösesignal warten soll, oder – sehr fortgeschritten – er in einer Jagdsituation nicht dem Hasen nachläuft, sondern brav seinen Popo am Boden lässt. Das alles ist Impulskontrolle. Deshalb möchte ich euch heute in diesem Beitrag mehrere Übungen für die Impulskontrolle vorstellen!

 

Einen besonders spannenden Artikel zur „Theorie“ der Impulskontrolle findet ihr übrigens bei Bothshunde. Einfach hier klicken und sich gerne einlesen!

 

Heute möchte ich euch einige Übungen für die Impulskontrolle zeigen, die ihr ganz einfach und ohne viel Aufwand in euren Alltag integrieren könnt. Flummi und ich üben uns eigentlich täglich in der Impulskontrolle. Unsere Übungen seht ihr hier im folgenden Beitrag!

 

impulskontrolle-indoor-auslastung-hund-uebungen-training

 

Übungen für die Impulskontrolle

Futternapf

Diese Übung ist die wohl einfachste und übt auch die Frustrationstoleranz des Hundes. Ihr füllt den Napf eures Hundes mit seinem gewohnten Fressen. Anschließend stellt ihr ihn wie immer auf den Platz wo er auch sonst steht. Falls euer Hund im Normalfall einfach losfressen darf, könnt ihr jetzt ganz einfach den Impuls des los-fressens kontrollieren, in dem ihr eurem Hund auf seinen Platz oder ins Sitz schickt (es funktioniert natürlich auch jedes andere fixierende Kommando). Falls das zu einfach ist, könnt ihr euch auch ein wenig ausprobieren und den Hund direkt vor dem Futternapf absitzen lassen, oder nach der Freigabe auf dem Weg zum Napf wieder mit einem Kommando stoppen und erneut ins Sitz bringen. Ganz schwierig ist es etwa dem Hund während dem Essen ein „Sitz“ zu geben und dieser das Fressen somit unterbrechen muss. Steigert euch nur langsam und schaut, dass es ein positives Training bleibt. Reizt die Frustration nicht zu weit aus und achtet auf jeden Fall darauf, dass euer Hund den Impuls auch immer kontrollieren kann!

Leckerlis auf Hände etc.

Diese Übung ist wohl die bekannteste Übung zur Impulskontrolle. Ihr sucht euch einfach einen bequemen Platz für euch und euren Hund und schickt euren Hund ins Platz. Nun legt ihr kleine Leckerlis auf die Pfoten (bei Anfängern gerne auch einfach in die Nähe der Pfoten) und gebt dem Hund ein Kommando wie „lass das“. Der Hund sollte die Leckerlis nicht ohne eure Freigabe fressen können. Ihr könnt euch mit #Impulskontrolle auf Instagram einen super Eindruck verschaffen.

Ballspielen mal anders

Beim Spielen mit dem Ball sollte man ja grundsätzlich etwas vorsichtiger vorgehen. Sonst erzieht man sich ganz schnell einen Ball-Junkie! Daher ist diese Übung im doppelten Sinne perfekt:

  1. Kann man ganz einfach die Impulskontrolle beim Hund üben (Achtung sehr fortgeschritten) und
  2. Kann man mit der Übung vermeiden, sich einen Ball-Junkie zu erziehen.

Die Übung ist grundsätzlich sehr simpel. Ihr werft den Ball und euer Hund darf dem Ball nicht nachlaufen. Wie das funktioniert? Ihr schickt euren Hund ins Sitz oder ins Platz (am besten die Übung die besser funktioniert) und für den Beginn rollt ihr den Ball gemächlich an ihm vorbei. Wenn das schon zu viel ist, solltet ihr vorher die Übungen „Futternapf“ und „Leckerlis“ ausprobieren. Wenn er das aber ohne Probleme schafft, wiederholt ihr die Übung ein paar Mal. Der Erfolgs-Moment bzw. die Belohnung für den Hund ist dann immer die Freigabe, dass er den Ball holen darf. Damit das ganze verständlicher wird, hier ein kleines Beispiel:

  1. Ihr bringt euren Hund mit dem Kommando ins Sitz
  2. Ihr werft den Ball sachte an eurem Hund vorbei
  3. Euer Hund hat genügend Impulskontrolle, sieht dem Ball zwar nach, bleibt aber sitzen. (Achtung ihr könnt euren Hund auch mit dem erneuten Signal oder Blickkontakt oder Handzeichen währenddessen bestätigen, damit er versteht, dass er gerade alles richtig macht)
  4. Nun ist der Moment der Freigabe gekommen, euer Hund hat die Übung gemeistert und mit eurem Auflösesignal (bei uns „ok“) gebt ihr euren Hund frei und er darf dem Ball nachjagen und mit ihm spielen.

So trainiert ihr eben nicht nur die Impulskontrolle, sondern bringt eurem Hund gleichzeitig bei, mit euch gemeinsam zu arbeiten. Eine Übung die auch wieder die Mensch-Hund-Bindung stärken kann! 😊

 

Trainiert ihr die Impulskontrolle? Wenn ja, wie? Ich freu mich über eure Kommentare! 😊

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Hundetricks für langsam lernende Hunde

Der der Gastbeitrag von Eva & Kuma von Undercover Labrador einer der beliebtesten Beiträge hier auf Flummi’s Diary ist, hab ich mir gedacht, euch nochmals ein paar Tricks zu erklären! Dieses mal gibt es 3 Hundetricks für langsam lernende Hunde.

Flummi der Tollpatsch

Flummi ist nicht unbedingt der Trickdog wie er im Buche steht. Sie ist oft etwas langsam im Denken und ein kleiner Tollpatsch. Wenn das Leckerli zu lecker ist, wird sie auch schon mal stürmisch. Trotzdem haben wir jetzt während Corona die Zeit genutzt und wieder ein paar neue Tricks mit Flummi geübt. In diesem Beitrag zeige ich euch drei Hundetricks für langsam lernende Hund, die jeder Hund lernen kann und sogar noch super süß ausschauen!

 

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Meine 3 Hundetricks für langsam lernende Hunde

#1 Dreh Dich

Das ist wohl der süßeste Trick den Flummi kennt! Man kann dazu auch ganz passable TikTok-Videos machen.

@flummis_diary

 

Wie euer Hund ein so tolles Dreh-Dich hin bekommt erkläre ich euch hier:

Wir starten mit einem Leckerli in der Hand und führen es vorbei an der Schauze des Hundes einmal im Kreis. Also eine Drehbewegung. Der Hund sollte dem Leckerli dabei folgen und sich somit drehen. Für dieses Kommando ist es gut ein Markerwort oder einen Clicker zu verwenden. Ihr clickt bzw. benutzt das Markerwort genau dann, wenn euer Hund sich dreht und schon eine halbe Drehung gemacht hat (nicht, dass er sich nach halbem Weg wieder zurück dreht!). Nun wiederholt ihr die Drehung mit dem Leckerli in der Hand einige Male. Wenn ihr glaubt, dass das schon ganz passabel sitzt, könnt ihr die Drehung mal ohne Leckerli probieren. Wenn euer Hund eurer Hand auch ohne Leckerli folgt, habt ihr den 2. Schritt erreicht. Nun könnt ihr beginnen, ein Wort-Signal einzuführen. Bei uns ist das “Dreh Dich”, es wird aber auch oft “Spin” verwendet. Ihr könnt euch natürlich auch einfach ein Fantasie-Wort ausdenken.

 

Der Ablauf würde dann so aussehen:

  1. Wortsignal “Dreh Dich”
  2. Hand ohne Leckerli führt Hund herum
  3. ein Click oder Markerwort auf halbem Weg
  4. der Hund beendet das “Dreh Dich”
  5. und wird mit einem Leckerli belohnt

Nun übt ihr so lange, bis ihr dann die Handbewegung (also den 2. Schritt) einfach ausschleichen könnt und euer Hund sich nur noch mit dem Wort-Signal dreht!

Für Fortgeschrittene: Übt den Trick mit einem anderen Wort-Signal auch in die andere Richtung, Flummi ist damit schon seit gut 2 Wochen beschäftigt. 😉

 

Wie ihr ein Markerwort oder einen Clicker konditioniert erfahrt ihr hier

 

#2 Nase

Dieser Trick ist auch als Handtarget bekannt. Flummi und ich haben das Handtarget aber nie so wirklich gebraucht und eher mit den Fingerspitzen gearbeitet. Daher war auch dieses Kommando ganz neu für uns. Von den heute hier vorgestellten Tricks ist es sogar das Einfachste! Ihr braucht einfach ein Leckerli, welches ihr auf eurer Handinnenfläche reibt, dass ein bisschen davon kleben bleibt oder auch nur um den Geruch dort festzuhalten.  Nun haltet ihr eurem Hund die Handfläche hin. Wenn er mit seiner Nase nun die Hand berührt clickt ihr bzw. sagt euer Markerwort und schon seid ihr mittendirn im “Trick-Aufbau”. Nun wiederholt ihr die Übung solange bis ihr wieder ein Wort-Signal einbaut (bei uns ist das “Nase”) und fertig ist euer neuer kleiner Trick!

 

Der Ablauf des Tricks “Nase” würde dann so aussehen:

  1. Hand mit Leckerli einreiben (wenn nötig)
  2. Wortsignal “Nase”
  3. Hund an der Hand schnuppern lassen (mit Berührung)
  4. Click oder Markerwort
  5. Belohnung mit einem Leckerli

 

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Noch mehr Auslastungs-Möglichkeiten gesucht? Hier geht es zum Corona-E-Book!

#3 Yoga

Bei uns ist der Trick Yoga = Verbeugen. Eigentlich dachte ich, dass es super einfach wird, Flummi diesen Trick beizubringen, da sie sich täglich mehrmals in diese Position begibt: nämlich wenn sie sich nach dem Dösen streckt. Es war aber leider doch nicht ganz so einfach und nun nach wochenlanger Geduld hat Flummi es endlich begriffen.😂

Wie funktioniert dieser Trick also? Euer Hund muss stehen, dann führt ihr ein Leckerli vor seinen Kopf und zieht das Leckerli vor der Nase nach  unten-vorne. Euer Hund sollte sich im Idealfall mit den Vorderpfoten auf den Boden absenken. Die Schwierigkeit bei diesem Trick ist es, schnell genug zu sein: daher schnell clicken und das Wichtigste: unbedingt clicken, bevor euer Hund sich auf die Hinterbeine legt!! Ansonsten bestärkt ihr das nicht erwünschte Verhalten!

 

Der Ablauf des Tricks “Yoga” würde dann so aussehen:

  1. Wortsignal “Yoga”
  2. Hand mit oder ohne Leckerli vor eurem Hund nach unten führen
  3. Hund beugt den Oberkörper (!) nach unten
  4. Click oder Markerwort
  5. Belohnung mit einem Leckerli

 

Warum du mit deinem Hund tricksen solltest?!

Dieser Frage haben sich Laura und ich in einer unserer Podcast-Folgen gestellt. Hier kannst du dir die ganze Folge anhören und erfährst, warum das Tricksen so toll ist und wie es ganz nebenbei auch eure Bindung stärkt.

 

 

Gehört Tricksen schon zu eurem Alltag? Wir sind gespannt von euch zu hören und werden unsere Wartezeiten mit dem ein oder anderen Trick versüßen.

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Vollzeit4Beiner: die Hundeschule für berufstätige Hundeeltern

Heute habe ich ganz große Neuigkeiten für euch! Endlich öffnet meine eigene Hundeschule die Tore: Vollzeit4Beiner – die Hundeschule für berufstätige Hundeeltern! Seit 1. Dezember gibt es bei mir also nicht nur mehr Flummi’s Diary mit vielen Tipps für Hunde, sondern auch Vollzeit4Beiner. Doch warum eine Hundeschule für Berufstätige?

Warum eine Hundeschule für berufstätige Hundeeltern?

Was wünscht du dir im Alltag mit deinem Hund und deinem Job? Entspannung! Ruhe! Spaß! Freude!

Oftmals ist das aber mit einem Hund gar nicht so einfach, denn ein Hund braucht Auslastung, Pflege, Geborgenheit und Training! Bei Vollzeit4Beiner liegt der Fokus genau auf diesen Dingen. Mit einfachem, klarem, verständlichen und praktischem Hundetraining wird dein Alltag nicht nur entspannter, sondern auch strukturierter und dir bleibt mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben: deinen Vierbeiner mit Zuneigung überschütten. 😉

Ganz wichtig und leider noch immer nicht selbstverständlich ist für mich das gewaltfreie Hundetraining mit positiver Verstärkung.❗️Hier im Umkreis von Linz sieht man leider noch immer veraltete Methoden…

 

Mein Ziel ist es, dass berufstätige Hundeeltern ihre Karriere und den Lieblings-Vierbeiner ganz ohne Stress und ohne schlechtes Gewissen kombinieren können. Das bedeutet entspannte Freizeit für Hundeeltern und ein rundum glückliches Hundeleben.

Was ist Vollzeit4Beiner?

 

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Ich helfe dir dabei, aus deinem Hund einen entspannten Vierbeiner zu machen:

  • deinen Hund positiv und ohne Gewalt zu erziehen
  • mit modernen & gewaltfreien Methoden zu arbeiten
  • dein persönliches &  individuelles Ziel zu erreichen
  • dass dein Hund zum coolen Office-Dog wird
  • deine Karriere & deinen Hund entspannt zu kombinieren
  • dass dein Hund entspannt alleine bleiben kann, während du in der Arbeit bist
  • entspannter durch das Leben zu gehen und Spaziergänge mit deinem Hund zu genießen
  • dass dein Hund in jeder Alltags-Situation souverän reagiert
  • deine Mensch-Hund-Bindung zu stärken

Karriere & Hund – ein Thema das bewegt

Schon 2017 bin ich erstmals mit dem Thema Karriere und Hund in Berührung gekommen und leider waren die ersten Kontakte sehr negativ. Im Internet findet man kaum positive Kommentare über Menschen die trotz Job einen Hund adoptieren. In manchen Foren und Facebook-Gruppen finden wahre Hetztiraden statt.

Die Erkenntnis, dass es sehr wohl auch Menschen mit Hund und Job gibt (wie soll man sich ansonsten das Hundefutter leisten) und viele Gespräche mit Hundebesitzern haben mir dann die Augen geöffnet. Dann war für mich klar, dass ich die Google Suchergebnisse mit positiven Beiträgen zu diesem Thema beeinflussen möchte und so ist auch dieser Blog und mein E-Book „Vollzeitjob & Hund“ entstanden“.

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Das bekommst du bei Vollzeit4Beiner:

  • 1:1 Coaching
  • Social Walks
  • Webinare
  • Online Training
  • Online Kurse
  • Aromaöl-Beratung für Hunde
  • Medical Training für entspannte Tierarztbesuche

 

Ich unterstütze dich dabei, deine Karriere und dein Leben mit Hund entspannt zu kombinieren. Damit du dich nicht zwischen Job und Hund entscheiden musst.

Meine Ausbildung

  • Ausgebildete Hundetrainerin nach Ziemer & Falke
  • Zertifizierte Fear Free Trainerin
  • laufende Weiterbildungen

Vollzeit4Beiner auf Instagram

Auf Instagram bekommst du mehrmals pro Woche tolle Inputs von mir mit konkreten Übungsanleitungen und Mitmach-Aktionen. Schaut also gerne vorbei!

 

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Kostenloses Starterkit für Dich

Vor kurzem ist ein Hund bei dir eingezogen, oder du spielst schon länger mit dem Gedanken einen Hund zu adoptieren, aber du weißt nicht wo du anfangen sollst? Kein Grund zur Panik! In meinem neuen kostenlosen Starterkit für Welpen und erwachsene Hunde teile ich Tipps und ganz viele Infos mit dir, wie du den Start in ein gemeinsames Leben mit deinem Hund bestimmt meistern wirst! 🤗⁣⁣⁣⁣

Sichere dir hier das kostenlose Starterkit!

Hier kannst du dich näher über Vollzeit4Beiner informieren:

Website

Instagram

Facebook

Ich freu mich, wenn du mir zu meiner neuen Hundeschule ein Kommentar dalässt, oder den Beitrag mit deinen Freunden teilst! ❤️

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Hundepfeife konditionieren – so geht’s!

Die Hundepfeife und wie du deinen Hund auf darauf konditionierst


Dieser Beitrag stammt von der Gastautorin Yvonne vom Hundeblog Labrador Laika. Freut euch über spannende Tipps zum Thema Hundepfeife konditionieren!


Damit ich für meine Labradorhündin Laika einen Rückruf habe, der zu 100% sitzt, begann ich bereits im Junghundealter mit einer Hundepfeife zu arbeiten. Warum die Konditionierung auf eine Hundepfeife sinnvoll ist und wie ihr mit einer Hundepfeife trainiert, könnt ihr in diesem Beitrag lesen. 

Warum eine Hundepfeife konditionieren?

Eine Hundepfeife hat den großen Vorteil, dass sie immer gleich klingt. Ein verbaler Rückruf hingegen klingt meist immer etwas anders. Der Hund merkt bei einem verbalen Rückruf, ob ihr gerade genervt, angespannt oder gestresst seid. Eine Hundepfeife hingegen ist immer neutral und wird daher nie mit einem strengen Unterton verknüpft. Durch die gleiche Frequenz kann die Hundepfeife auch von anderen Menschen genutzt werden, beispielsweise, wenn der Hund in eine Hundepension oder eine Betreuung muss.

Weiterhin ist eine Hundepfeife weitaus lauter als ein verbaler Rückruf und wirklich praktisch für die Menschen, die selbst nicht laut pfeifen können. 

Welche Hundepfeife eignet sich?

Es gibt viele verschieden Hundepfeifen. Nicht nur das Material, sondern auch die Frequenzen unterscheiden sich. Ich nutze eine Kunststoffpfeife in der Frequenz 211 ½*. Diese kann ich problemlos nachkaufen, falls ich sie verlieren sollte. Es gibt auch Pfeifen aus Büffelhorn. Das Problem bei Naturmaterialien ist allerdings, dass sie immer etwas anders klingen, da sie nie die identische Beschaffenheit haben. Verliert man also seine Pfeife und kauft eine Neue, kann es bei sehr sensiblen Hunden passieren, dass sie auf eine neu gekaufte Büffelhornpfeife nicht gut hören, da der Ton und die Frequenz anders sind. 

Es gibt auch Pfeifen, die nur der Hund hören kann. Diese kann ich nicht empfehlen. Denn mit diesen Pfeifen könnt ihr nie überprüfen, ob der Hund nicht hört oder ob eure Pfeife vielleicht  einfach nur kaputt ist. 

 

Hier kannst du eine Pfeife bestellen!

Der Rückruf mit der Pfeife

Möchtet ihr den Rückruf mit der Pfeife üben, solltet ihr euch im Vorfeld überlegen, welchen Pfiff ihr nutzen wollt. Ich pfeife für den Rückruf zwei Mal kurz hintereinander. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich zwei Pfiffe für den Rückruf am besten eignen.  Das kann letztendlich aber jeder für sich selbst individuell festlegen.  

Um den Rückruf mit der Pfeife zu trainieren, muss der Hund erst einmal einen verbalen Rückruf beherrschen. Wie ihr diesen aufbaut könnt ihr auf meinem Blog Labrador Laika lesen. Wenn ihr euren Hund nun zu euch ruft und euch ganz sicher seid, dass er auch wirklich kommt, könnt ihr, kurz bevor der Hund bei euch ist, pfeifen. Der Hund wird, während er ein Signal ausführt, nun auf ein zweites Signal (auf den Pfiff) konditioniert. 

Die richtige Belohnung beim Rückruf mit der Hundepfeife

Ist der Hund nun nach dem Pfiff bei euch, sollte es eine „Superbelohnung“ geben. Bei Laika ist das meist Käse, Leberwurst oder ein geworfenes Futterdummy. Bei anderen Hunden kann es auch ein Spielzeug oder etwas anderes sein. Das ist individuell von Hund zu Hund anders. Wichtig ist nur, dass sich der Rückruf mit der Pfeife immer lohnt. Deshalb muss die Belohnung auch so besonders sein. Dazu kann man die Belohnung auch variabel gestalten. Das bedeutet, dass man den Hund für den Rückruf mit der Pfeife immer anders belohnt. So bleibt der Mensch spannend.

Klappt das sehr gut, könnt ihr nun den Abstand zwischen dem Pfiff und der Entfernung zum Hund vergrößern. Ihr solltet den verbalen Rückruf vorher wirklich erst abbauen, wenn ihr euch ganz sicher seid, dass der Hund auch wirklich auf den Pfiff konditioniert ist. 

Weiterhin solltet ihr in der Trainingsphase wirklich nur dann pfeifen, wenn ihr euch zu 100% sicher seid, dass der Hund auch wirklich kommt. Im Idealfall wird das Training so aufgebaut, dass der Hund immer auf den Pfiff hört. Würde er auf den Pfiff nicht zurückkommen, lernt er nur, dass er auf diesen Rückruf nicht immer hören muss und es keine Konsequenzen hat, wenn er nicht kommt. 

Das ist auch der Grund, warum ich eine komplett neue Hundepfeife in neuer Frequenz gekauft und konditioniert habe, als ich begonnen habe intensiv mit der Pfeife zu arbeiten. Wir hatten bereits zu Welpenzeiten eine Pfeife. Allerdings habe ich zu oft gepfiffen ohne, dass Laika kam. So habe ich mir den Pfiff in dieser Frequenz mehr oder weniger kaputt gemacht und es war einfacher noch einmal komplett von vorn mit neuer Frequenz das Training zu beginnen. 

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Pfiff = Keks?

Auf vielen Seiten und auch in vielen Büchern liest man noch, dass die Hundepfeife konditioniert wird, indem man pfeift und dem Hund direkt danach einen Keks gibt. So soll der Hund lernen, dass nach dem Pfiff etwas Angenehmes folgt. Nach dem Lernverhaltens des Hundes ist diese Form der Konditionierung allerdings absolut kontraproduktiv für den Rückruf. Man konditioniert so die Pfeife lediglich als positiven Verstärker. Einen Clicker würde man beispielsweise identisch konditionieren. Ein Clicker ist allerdings etwas komplett anderes, als eine Pfeife. Ist der Hund auf den Clicker konditioniert weiß er, dass er in dem Moment in dem geclickt wird, etwas richtig gemacht hat. Würde man eine Pfeife nun identisch konditionieren, lernt der Hund nur, dass sein Verhalten in dem Moment des Pfiffes, genau richtig ist. Für den Rückruf wäre das eher kontraproduktiv wenn man ihn nun beispielsweise zurück pfeift, wenn er sich fest schnüffelt oder gerade zu einem anderen Hund rennen möchte. 

Mehr zum Thema Hundetraining findet ihr hier!

Der Stopp-Pfiff

Man kann mit der Hundepfeife natürlich nicht nur den Rückruf trainieren. Auch ein Stopp-Pfiff ist möglich. Dabei bleibt der Hund beispielsweise stehen, setzt oder legt sich. Unser Stopp- Pfiff ist ein langer Pfiff. Laika setzt sich dabei hin. Auch hier sollte der Hund natürlich zuerst das Signal „Sitz“ beherrschen. Die Konditionierung erfolgt identisch zu der des Rückrufes. Dabei gibt man dem Hund zuerst das Signal „Sitz“ und pfeift direkt im Anschluss. Als Sichtzeichen halte ich meine Hand nach oben. Schritt für Schritt kann man dann das Signal „Sitz“ abbauen. Allerdings dauert es eine Weile, bis der Hund den Pfiff mit dem Signal verknüpft hat. Klappt der Stopp Pfiff in eurer Nähe sehr gut, könnt ihr die Distanz immer weiter vergrößern. Ziel ist es, dass ihr den Hund später auf 10, 20 oder sogar auf 30 Meter stoppen könnt. 

Manche Hunde neigen dazu nach dem Pfiff noch ein paar Schritte in eure Richtung zu laufen. Mit 1-2 Schritten nach vorn könnt ihr den Hund körpersprachlich stoppen, sodass er lernt an Ort und Stelle zu stoppen und nicht noch ein paar Meter auf euch zu zulaufen. 

 

Ich hoffe, ich konnte euch nun einige nützliche Tipps bzgl. Hundepfeife konditionieren mitgeben und würde mich sehr freuen, wenn ihr auf unserem Blog Labrador Laika vorbei schaut. Dort finden sich nicht nur Trainingstipps sondern auch Ausflugsziele, DIY-Ideen für Hunde und vieles weiteres.

Eure Yvonne

 


Schaut gerne bei Yvonne und Laika vorbei: 

Ihr Blog: https://labradorlaika.com 

Instagram: https://www.instagram.com/chocolatelabradorlaika/


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Handbuch für Hundetrainer – Buchreview


Werbung: Dieser Beitrag enthält Werbung und Werbelinks zu den von uns getesteten Produkten. Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wider.


Wie ihr wisst absolviere ich ja gerade meine Hundetrainer-Ausbildung bei Ziemer & Falke. Da man ja bei Ziemer & Falke ein super Skript mit allen notwenigen Infos erhält ist man ja eigentlich top für das Leben als Hundetrainer vorbereitet, doch irgendwie wollte ich mehr. Daher darf ich euch heute ein äußerst umfangreiches Buch vorstellen, das oftmals schon als DER Klassiker für Hundetrainer bezeichnet wird: Handbuch für Hundetrainer von Celina del Amo & Viviane Theby. 

Handbuch für Hundetrainer – ein Überblick

Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert:

  • Entwicklung des Hundetrainings
  • Vom Umfgang mir dem zum Hund gehörenden Menschen
  • Verhaltensbiologie
  • Lerntheorie
  • Wie beeinflussen Anatomie und Physiologie das Verhalten?
  • Übungsgestaltung
  • Trainingsgestaltung
  • Hund und Recht
  • Einführung ins Marketing und betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Hundeschule der Zukunft

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Handbuch für Hundetrainer – DER Klassiker für Hundetrainer?

Das Buch hat mir schon auf den ersten Blick gefallen, erst neulich musste ich für eine Welpenstunde recherchieren und was soll ich sagen, das Buch hilft einem schon richtig weiter. Man findet nämlich nicht nur Vorschläge für Trainingseinheiten sondern auch sonst allerhand praktische Infos. Ein großer Teil des Buches ist Verhaltensbiologie, natürlich gibt es dazu noch tiefgründigere Bücher, aber die Basics sind super gut erklärt und auch Ausdrucksverhalten und Rasseeigenschaften sind in dem Kapitel abgedeckt.

Außerdem findet man auch die Lerntheorie nochmal gut erklärt im Buch und Dinge wie “Überschattung” “Extinktion” und “Clickertraining” werden auch nochmals ganz genau erklärt. Ein wirklich spannendes Kapitel, welches so detailliert bei meiner Ausbildung auch nicht vorkam ist “Wie beeinflussen Anatomie und Physiologie das Verhalten?”. Ein extrem spannendes Thema bei dem jeder Hundetrainer wirklich gut geschult sein sollte. Das Buch “Handbuch für Hundetrainer” bietet hier grundlegende Informationen, wo man später das Wissen sicher noch anderweitig vertiefen sollte, aber hier sind diese Kapitel schon super zu gebrauchen.

“Ich kann euch übrigens Audible ans Herz legen, falls ihr lieber Bücher hört als zu lesen!*😊”

Lediglich das Kapitel “Einführung ins Marketing und betriebswirtschaftliche Grundlagen” fand ich nicht wirklich notwendig. Es sind hauptsächlich Basics enthalten die nicht ausreichen um eine erfolgreiche Hundeschule zu führen. Aber da bin ich vielleicht ein bisschen zu heikel, da ich ja einen Marketing-Backround habe und mich daher wahrscheinlich nicht als Maßstab sehen kann.

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Fazit zum Buch 

Mein Fazit zum Buch „Handbuch für Hundetrainer “ von Celina del Amo und Viviane Theby: Ein wirklich praktisch orientiertes Buch, das man auch nach der Ausbildung immer mal wieder rausnehmen wird um gewisse Details oder Kapitel nachzuschlagen. Dieses Buch sollte bei keinem Hundetrainer im Buchregal fehlen und auf jeden Fall ausgiebig studiert werden. Sicher sind viele Themen und Kapitel ähnlich zu Ausbildungsinhalten in Hundetrainer-Ausbildungsstätten, doch 1. ist es immer gut Themen mehrmals von verschiedenen Personen gehört/gelesen zu haben und 2. kann es nie schaden noch einmal andere Meinungen und anders aufbereitetes Wissen zu lesen.

Hier geht es zu allen Buch-Reviews am Blog!

Handbuch für Hundetrainer – Verlagsinfos

Autor: Celina del Amo, Viviane Theby

Verlag: Ulmer Verlag (3., akt. und erw. Auflage 2017)

Umfang: 375 Seiten, 120 Farbfotos, 12 Zeichnungen

Sprache: Deutsch

ISBN 978-3-8001-0920-3

Preis: 49,90 €

Hier geht es zu einer kostenlosen Leseprobe des Buches vom Ulmer Verlag

Habt ihr das Buch auch Zuhause? 😀

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Positiv bestärken, sanft erziehen – Buchreview

 


Werbung: Dieser Beitrag enthält Werbung und Werbelinks zu den von uns getesteten Produkten. Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wider.


Das Buch, das ich für euch testen bzw. lesen durfte ist ein wahrer Klassiker! Es ist DIE Fibel und DER Klassiker zum Clicker-Training von Karen Pryor. Karen Pryor studierte Zoologie und Verhaltensbiologie an verschiedenen Universitäten und in den 1960er Jahren entstand bei ihrer Arbeit mit Delphinen im Hawaii Sea Life Park das Clickertraining. Das Buch ist aufgrund des Alters schon ein richtiger Klassiker: Karen Pryor hat das Buch bereits 1984 veröffentlicht. 

Positiv bestärken, sanft Erziehen – Clicker-Fibel?

Ich hatte ehrlich gesagt eine etwas andere Vorstellung vom Buch. Aufgrund der Bewerbung als das Clicker-Buch, dachte ich an ein sehr praxisorientiertes Buch das speziell für das Hundetraining geschrieben wurde. Dem ist aber nicht so. Karen Pryor spricht in dem Buch nicht nur über das Training an sich, sondern viel mehr umfassend über die positive Bestärkung, wie sie wirkt und warum sie so erfolgreich angewendet werden kann. Sie liefert dabei nicht nur Beispiele aus dem Tiertraining, sondern sehr wohl auch Beispiele auf zwischenmenschlicher Ebene.

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Positiv bestärken, sanft Erziehen – ein Überblick

Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert: 

  • Bestärkung: Besser als Belohnung
  • Formen: Superleistung ohne Stress und Angst
  • Reizkontrolle: Kooperation ohne Zwang
  • Unerwünschtes Verhalten abtrainieren
  • Bestärkung im Alltag
  • Clicker-Training: eine verblüffende Methode

Wie ihr seht, handelt erst das letzte Kapitel vom Clicker-Training. Dennoch sind die vorderen Kapitel richtig spannend und man erkennt wieder, warum das Training mit positiver Bestärkung so viel schöner ist, als herkömmliche Trainingsmethoden. 

Dieses Buch handelt davon, wie man jeden – sei es Mensch oder Tier, jung oder alt, sich selbst oder andere – darin trainieren kann, etwas zu tun, was getan werden kann oder getan werden sollte. Karen Pryor

Fazit zum Buch Positiv bestärken, sanft Erziehen

Mein Fazit zum Buch „Positiv bestärken, sanft erziehen“ von Karen Pryor ist durchwegs positiv. Es ist schön, einen so tollen und intensiven Einblick in die Welt des Clickern zu bekommen. Das Buch ist sehr einfach und gut erklärt, dass es auch für Einsteiger perfekt geeignet ist. Das Glossar am Ende des Buches hilft weiter, falls man dann doch den einen oder anderen Fachbegriff nicht ganz genau weiß.

Die verständliche Erklärung findet sich zum Beispiel auch in den 10 Regeln des Formens wieder. Hier wird anhand von alltagsnahen Beispielen (u.a. Golf oder Tennis) diese Art des Trainings bzw. der positiven Bestärkung erklärt.  

Mein einziges Manko ist der Praxisbezug. Mir haben oftmals konkrete Handlungsempfehlungen gefehlt. Zum Beispiel, wie ich beim Clickern genau vorgehen muss, bzw. wie ich meinen Hund dazu bringe, dass er die schmutzigen Socken in die Schmutzwäsche wirft. Dazu gibt es aber genug YouTube Videos und weiterführende Lektüre. 

Was ich jedoch auf jeden Fall positiv hervorheben möchte ist, dass obwohl konkrete Handlungsempfehlungen bzw. der konkrete Übungsablauf und Aufbau oftmals gefehlt haben, ein Kapitel wirklich sehr praxisnah arbeitet und zwar: Unerwünschtes Verhalten abtrainieren. Hier wird anhand von 8 Methoden erklärt, wie man Verhalten verändern bzw. abgewöhnen kann. Hier gibt es konkrete Beispiele wie zB. „der Partner kommt genervt von der Arbeit“ oder „die Katze springt auf den Tisch“. Das Kapitel war wohl am Interessantesten. 

Positiv bestärken, sanft Erziehen – Verlagsinfos

Hier kaufen 

Autor: Karen Pryor

Verlag: Kosmos Verlag (3. Auflage 2017)

Umfang: 208 Seiten

Sprache: Deutsch

EAN: 9783440156803

Art.-Nr.: 15680 

Format:  223x142x24mm (LxBxH)

Preis: 19,99 €

Hier geht es zu einer kostenlosen Leseprobe des Buches vom Komos Verlag

 

Wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr das Buch bereits? Hinterlasst mir gerne ein Kommentar! 😀

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