Hundeblogger werden – die 22 besten Tipps für den Start

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Blogger oder Influencer werden – heutzutage sind das die Traumberufe von vielen Jugendlichen. Von vielen älteren Erwachsenen wird das Bloggen und Instagrammen aber noch immer belächelt. Oftmals auch ein bisschen zur recht, wie ich finde. Ich kann mit der Scheinwelt Instagram noch immer noch so viel anfangen. Dennoch im Jahr 2018 ist der Beruf des Influencers keine Seltenheit mehr und wahrscheinlich hegen auch viele von euch den Traum vom eigenen Blog oder von den 120K auf Instagram.

Wie der Titel schon verrät möchte ich euch heute einige Tipps verraten wie man Hundeblogger werden kann. Warum ich das jetzt schon mache, obwohl es Flummi’s Diary seit nicht mal einem halben Jahr gibt? Weil es mein Beruf und meine Leidenschaft ist. Meine Bachelorarbeit habe ich über Blogs und deren Marketingstrategie geschrieben und auch beruflich schreibe ich für den Blog eines großen Unternehmens. Grundsätzlich würde ich mich also als kompetente Ansprechpartner bezeichnen! 😉

Lange genug um den heißen Brei geredet! Ihr seid hier weil ihr Blogger werden wollt oder aber bereits schon Blogger seid! Ich stelle euch heute meine Anfänger-Tipps für einen Hundeblog vor.

 

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Hundeblogger werden – meine besten Tipps für euren Start

  

1. Lest viel

Damit meine ich: lest viel um euren persönlichen Stil zu finden. Lest um euch weiterzubilden und lest um zu lernen, wie man schreibt. Wenn ihr natürlich so schon immer viele Bücher gelesen habt, dann wisst ihr wahrscheinlich wovon ich spreche, aber ich glaube besonders in der heutigen Welt sollte ich es nochmal sagen: Lest Bücher! Sie werden euch zeigen wie eine Dramaturgie aufgebaut ist, wie man Spannung beim Leser erzeugt, wie man ihn zum Weiterlesen bringt. Studien zeigen nämlich, dass die meisten Leser schon nach dem ersten Absatz abspringen, wenn dieser nicht ansprechend geschrieben ist. Storytelling ist die Zukunft und mit dem Lesen könnt ihr euch wichtige Skills aneignen die euch beim Storytelling auf eurem Blog helfen werden!

2. Schreiben?!

Ganz ehrlich, wenn ihr das Schreiben nicht mögt, würde ich euch von einem Blog abraten. Denn irgendwann kommt der Moment, wo es euch einfach nicht interessiert den hundertsten Blogartikel zu schreiben und genau dann hilft euch eure Leidenschaft für das Wort weiter. Fangt doch einfach gleich an und schreibt zwei oder drei Texte für die Schublade. Ihr werdet bald sehen, ob euch das Schreiben Spaß macht! Falls ihr dann drauf kommt, dass Schreiben nicht gerade eure Leidenschaft ist, probiert es doch mit Instagram.

3. Durchhaltevermögen

Egal welchen Motivationstrainer oder welchen erfolgreichen Menschen ihr befragt, ihr werdet immer dasselbe hören: Durchhalten! Irgendwann kommt man nämlich an den Punkt so sich das Weizen vom Spreu trennt, wo die Einen aufgeben und die Anderen voll durchstarten! Bleibt dran, macht weiter und verfolgt eure Träume und Ziele!

4. Grundlegende WordPress-Kenntnisse

Meiner Meinung nach ist es nicht (oder nur schwer) möglich, einen Blog aufzubauen und auch zu pflegen, wenn man sich mit WordPress gar nicht auskennt. Ihr solltet euch also unbedingt in das Thema einlesen, oder sogar einen kleinen Online-Kurs belegen. Oder ihr habt Freunde die euch hier weiterhelfen können, nur ganz ohne Kenntnisse und Hilfe werdet ihr dann nicht kommen!

5. Blogger beobachten

Schau dir erfolgreiche Blogs an  – was machen die? Vor einigen Monaten hätte ich wahrscheinlich noch geschrieben: Beobachte deine Konkurrenz. Doch ganz ehrlich? Ich finde besonders unter Hundebloggern gibt es keine Konkurrenz. Ich habe bis jetzt nur wirklich liebe Menschen kennen lernen dürfen, die mir immer weitergeholfen haben. ❤️ Trotzdem, seht euch die Blogs ganz genau an: wie ist das Design, wie stimmig ist das Gesamtbild, welche Farben werden verwendet, etc. Mir hat Hundebloghaus sehr geholfen. Den Blog mag ich noch immer sehr sehr gerne, obwohl es aktuell etwas ruhig ist! 🙃

6. Überlege dir ein Konzept

Es muss kein Businessplan sein, aber überlege dir in Stichpunkten, was du willst. Wie soll dein Blog aussehen, wer ist deine Zielgruppe, was bietet er für einen Mehrwert. Was sind deine Ziele? Ein Blog der die Leser unterhalten soll, sollte anders aufgebaut sein als ein Blog der hauptsächlich Geld ausschütten soll!

7. Social Media

Überlege dir, welche Social Media Kanäle du aktiv verwenden möchtest! Wenn du jetzt meinst Facebook, Instagram, Pinterest und Snapchat gleichzeitig bespielen zu wollen, dann STOPP! Konzentriere dich auf einen einzigen Kanal und stecke dort 110% hinein. Bei mir war das Pinterest. Instagram ist an zweiter Stelle und eine Facebookseite habe ich gar nicht. Meine Prioritäten sind klar und ich muss sagen, dass ich durch diese Aufteilung schon enorme Erfolge erzielt habe. Auf Pinterest habe ich immerhin innerhalb von 3,5 Monaten eine Reichweite von 225K erzielt.

8. Unterschätze Pinterest nicht

Pinterest ist ein (wie ich finde) eine immer total unterschätze Plattform. Ich generiere fast 60% meines Traffics von Pinterest! Das sind derzeit pro Monat ca. 4000 Leser! Wahnsinn oder? Deshalb habe ich mich auch für Pinterest als meine Social Media Nr. 1 entschieden (siehe Punkt 7).  Mein Top Tipp zum Thema Pinterest: Nimm am kostenlosen Online-Kurs von Caro teil. Sie erklärt in einfachen Schritten, wie man sein Pinterest-Profil aufbaut und ideal nutzt!

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9. Verwende Plug-Ins

Benutze hilfreiche Plug-Ins wie zum Beispiel Yoast SEO. Die Grenze zwischen zu wenig und zu vielen Plug-Ins ist aber eine heikle. Wenn ihr zu viele verwendet, wird euer Blog nämlich zu langsam. Am besten lest ihr euch nochmal detailliert in das Thema ein!

10. Rechtliche Aspekte

Schau dir auch unbedingt die rechtlichen Komponenten eines Blog näher an. Das Impressum ist ein gutes Beispiel. Ich bin rechtlich auf noch kein Profil, aber im Netz gibt es ziemlich gute Blogs, die solche Dinge wie Impressum und DSGVO ganz toll erklären!

11. Hundeblogger-Netzwerke nutzen

Eine ganz große Hilfe zum Erfolg sind andere Menschen. Nicht nur Menschen die deinen Blog lesen, sondern auch Menschen die dir mit Rat und Tat zu Seite stehen und dich unterstützen! Suche dir die richtigen Communities. Ich liebe beispielsweise Facebook-Gruppen. Dort hilft man sich gegenseitig weiter und unterstützt sich! ☺️ Mein abosluter Favorit ist miDoggy. Diese Community pusht sogar deine Blogbeträge!

12. Wissen erweitern

Lerne stetig dazu und erweitere dein Wissen mit Online-Kursen und Webinaren. Ich höre auch zusätzlich Podcasts zu relevanten Themen und bin in den verschiedensten Facebook-Gruppen um immer am aktuellen Stand der Dinge zu sein.

13. Ziele setzen

Manchen fällt es leicht, anderen weniger: Ziele setzen! Egal ob du es magst oder nicht, es ist furchtbar wichtig, wenn du erfolgreicher Hundeblogger werden möchtest. Ich setzte meine Ziele immer für ein Quartal, also drei Monate, außerdem habe ich auch langfristige Ziele gesetzt, die sich erst in einigen Jahren erfüllen werden. Mit Zielen kannst du aber immer auf etwas hin arbeiten und das erleichtert dein Daily Business! Meine ersten Quartalsziele (die sehr hoch angesetzt waren) habe ich zum Beispiel nur zum Teil erreicht, trotzdem ist es viel mehr als ich mir jemals erwartet hätte. Das motiviert und spornt an noch mehr zu machen und mehr zu geben!

14. Such dir eine Nische

Ich weiß, ich weiß. NISCHE! Das habt ihr wahrscheinlich schon in tausenden Blogbeiträgen rund um das Thema Bloggen gelesen! Aber es ist soo wichtig. Glücklicherweise sind wir als Hundeblogger schon in eine ganz tollen Nische! Ein noch „nischigeres“ Beispiel ist Dini von Hundekind Abby – sie hat sich auf Hunde mit Schilddrüsenerkrankung spezialisiert! Damit ist sie nicht nur eine Vorreiterin sondern auch Expertin bei einem ganz besonderen Thema!

15. Der Blogname

Überlege dir einen ausgezeichneten Blognamen! Ich weiß, ich weiß auf den ersten Blick erscheint er nicht so wichtig und „Flummi’s Diary“ ist jetzt auch keine Weltneuheit. Aber ein guter Name bleibt in Erinnerung. Ich nutze bei meinem Blognamen Flummi’s außergewöhnlichen Namen. Der sitzt und sehr viele Leute sprechen mich darauf an!

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16. Themenliste schreiben

Schreib dir eine Themenliste für deinen Blog mit mind. 50 Blogbeiträgen. Das hat zwei Gründe: zum ersten siehst du ob du ein gutes Blogthema gefunden hast, denn wenn du keine 50 Themen zustande bringst, solltest du dein Blogthema überdenken. Zweitens hast du so genügend Blogbeiträge, falls du mal keine Ideen haben solltest. Und glaube mir, dieser Tag wird kommen!

17. Ein guter Redaktionsplan

Erstelle dir einen Redaktionsplan – egal ob auf Papier oder mit einem Online-Tool. Ich bin noch immer ein riesiger Fan von Stift und Papier, deshalb mache ich den Redaktionsplan auch ganz klassisch offline. Am besten machst du dir pro Tag auch verschiedene Spalten für die unterschiedlichen Kanäle wie Pinterest, Facebook und Instagram.

18. Das Design eines Blogs

Viele sagen ja, das Design ist nicht so wichtig, nur die Inhalte eines Blogs zählen. Ich sage, JA das stimmt, ABER! Mein Aber ist, dass man bei einem Blog der kein Design hat oder einfach „alt“ aussieht gar nichts lesen möchte. Da müssen die Inhalte schon extrem gut sein. Darum kümmere dich gut um dein Design, überlege dir eine tolle Schriftart, ein Logo, ein Farbschema und die 1000 anderen Dinge, die man auf einem Blog braucht!

19. Fotografie

Fotografie ist ein ganz wichtiger Bestandteil des Blogger-Daseins! Besonders mit Instagram bekommen Fotos einen anderen Stellenwert. Natürlich musst du kein Profi-Fotograf sein, ich bin auch keiner! 😉 Aber du solltest schon gut mit einer Kamera oder deinem Handy umgehen können, wenn du schöne Bilder für deinen Blog haben möchtest!

20. Größeres Ziel verfolgen

„Es ist wichtig, Träume zu haben, die groß genug sind, dass man sie nicht aus den Augen verliert, während man sie verfolgt!“ (Oskar Wilde) Wie recht er doch hat, such dir ein klares Ziel und verfolge es! Es ist so wichtig ein „höheres Ziel“ vor Augen zu haben. Das können die unterschiedlichsten Dinge sein: Bekanntester Hundeblogger werden. Ein Hunde-Unternehmen gründen. Finanzielle Freiheit mit dem Blog erlangen, usw.!

21. Das WARUM herausfinden

Finde dein WARUM. Warum willst du Hundeblogger werden? Warum willst du deine ganze Freizeit in dieses Projekt investieren? Mit der Warum-Frage findest du auch deine Motivation, die du über kurz oder lang brauchst um Durchzuhalten! (siehe Punkt Durchhaltevermögen).

22. Just Do It

Zu guter Letzt: Fang einfach an. Man kann sich nicht perfekt vorbereiten, das habe ich selbst am eigenen Leib erfahren. Die Erfahrung und die Leidenschaft kommt erst mit dem TUN. Darum starte lieber unperfekt früher als perfekt und mit einer riesen Angst zu spät! Habt Spaß beim Ausprobieren! 😄

 

Das waren meine 22 Ziele für euren Start um Hundeblogger zu werden! Es sind Anfänger-Tipps, keine Frage. Aber um all diese Dinge müsst ihr euch mindestens kümmern, wenn ihr einen Blog starten wollt. Es ist nicht einfach und erfordert sehr viel Zeit, aber der Output der von euren Lesern kommen wird ist es allemal wert! ❤️

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