Schlagwort: Rassehund

Buchreview: Verhaltensbiologie für Hundetrainer


Werbung: Dieser Beitrag enthält Werbung und Werbelinks zu den von uns getesteten Produkten. Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wider.


Dieses Monat darf ich euch ein sehr spannendes Buch vorstellen. Besonders zu empfehlen für alle, die das Hundeeltern-Dasein als echtes Hobby sehen, die sich mit dem Verhalten von Hunden beschäftigen wollen, oder die beruflich mit Hunden zu tun haben. Ich darf euch heute das Buch Verhaltensbiologie für Hundetrainer von Udo Gansloßer vorstellen.

Verhaltensbiologie für Hundetrainer ist ein riesiger Wälzer mit genau 400 Seiten und über 235 Bildern zum Thema Ethologie.

Ich möchte mit diesem Buch das Bewusstsein für die Komplexität der Verhaltensbiologie wecken, die viel stärkere Einflüsse auf die Ergebnisse von Trainings- oder gar Erziehungsprozessen hat.” PD Dr. Udo Gansloßer

Das dieses Buch besonders für mich als Hundetrainerin ein absolutes MUSS und total spannend ist war natürlich klar, oder?😉 In diesem ausführlichen Buch, erfährt man nämlich nicht nur etwas über Verhalten und Genetik, sondern auch darüber wie man dieses Wissen auf Hunde übertragen kann. Udo Ganßloser hat hier wirklich ein kostbares und ganz besonderes Buch geschaffen.

In dieser Galerie zeige ich euch Bilder von dem kompletten Inhaltsverzeichnis, damit ihr einmal ein Gefühl dafür bekommt, wie umfangreich das Buch tatsächlich ist. 😉

 

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Verhaltensbiologie für Hundetrainer- ein Überblick

Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert:

  • Moderne Verhaltensbiologie
  • Gene oder Umwelt
  • Reizaufnahme, Kommunikation und Lernen
  • Stress & Persönlichkeit
  • Emotionen und Gefühle
  • Sozialbeziehungen und Gruppenmechanismen
  • Fortpflanzung und Jungtierentwicklung
  • Service

Meine Lieblingskapitel im Buch „Verhaltensbiologie für Hundetrainer“

Besonders spannend fand ich das Kapitel Stress und Persönlichkeit, den das ist tatsächlich etwas, dass ich sehr häufig im Training mit meinen KundInnen brauche. Stress (sowohl positiver als auch negativer) ist allgegenwärtig und Teil von unserem Leben, aber auch Teil vom Leben unseres Hundes. Ein kleiner Einblick ins Buch:

Definition von Stress: Stress ist ein Umwelteffekt auf ein Individuum, der dessen Kontrollsystem überlastet und zu nachteiligen Konsequenzen letztendlich reduzierter Fitness führt (Broom, 2011).

➡️ In diesem Blogbeitrag (meiner Hundeschule) habe ich erklärt, wie man Stress beim Hund erkennt.

 

Ein weiteres Kapitel, dass mir sehr gefiel war “Spielverhalten” denn oft vergessen wir Hundeeltern, wie wichtig das Spiel von und mit Hunden ist. In Verhaltensbiologie für Hundehalter wir ganz genau erklärt, wie man Spiel erkennen kann, Spielkriterien und Vorteile des Spiels werden erklärt und  man lernt auch wie erwachsenen Hunde spielen.

 

Hier kannst du Verhaltensbiologie für Hundetrainer bestellen!

 

Für wen ist dieses Buch geeignet?

Meiner Meinung nach ist dieser umfangreiche Wälzer eher für Hundeprofis bzw. HundetrainerInnen gedacht. Wenn man jedoch neugierig ist und sich im Bereich “Hund” fortbilden möchte, wird damit auch fündig. Wenn du also eine super interessierte Hundemama bist, dann ist das Buch wohl goldrichtig für dich*. Falls du eine Hundetrainer-Ausbildung anstrebst, kann es auch nicht schaden, hier mal einen Blick reinzuwerfen.

Fazit: Verhaltensbiologie für Hundetrainer

Ein absolutes Muss für jeden Menschen der mit Hunden arbeitet. Man erfährt soviel, was bei vielen Ausbildungen einfach zu kurz kommt. Udo Gansloßer schafft es komplexe Verhaltensweisen verständlich zu erklären und öffnet einem eine neue spannende Welt, in der wir unsere Hunde mit einem anderen Blickwinkel sehen und verstehen können. Eine absolute Empfehlung von mir! 

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Weiterführende Blogartikel

FAQ Hundetrainer Ausbildung

 

Start-up für Hundetrainer – Buchreview

 

Kosmos Verhaltensbiologie für Hundetrainer – Verlagsinfos 

Autor: Dr. Udo Gansloßer

Verlag: Kosmos

Umfang: 400 Seiten

Maße: 247x180x37mm (LxBxH)

Sprache: Deutsch

EAN 9783440162996

Preis: 45,00 €

Hier bestellen!*

Alles Liebe! 

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Welche Hunderasse passt zu mir?


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Ein neuer Buchreview steht vor der Tür: dieses Mal darf ich euch ein Buch vorstellen, dass für alle werdenden Hundeeltern unverzichtbar ist: den Kosmos Hundeführer. In diesem tollen übersichtlichen Schmöker werden 550 Hunderassen vorgestellt. Und zwar genau. Erklärt werden Ursprung, Charakter, Besonderheiten, Fähigkeiten und außerdem werden online Videos und weiteres Bildmaterial zur Verfügung gestellt.

Doch noch mal von vorne, welche Hunderasse passt zu mir und warum diese Frage überhaupt so wichtig ist! Viele Hundeeltern kaufen sich ohne groß nachzudenken einen Hund. Rasse? Egal, Hauptsache süß! Ganz ehrlich? In meiner Laufbahn als Hundetrainerin bei Vollzeit4Beiner hab ich in der kurzen Zeit nun schon viele Mensch-Hund-Teams kennengelernt, die nicht zu 100% zusammenpassen. Oftmals wurde der Hund nämlich nach dem Aussehen gewählt und manche “hübschen” Hunde habens in Sich: Temperament, Wachinstinkt, rassebedingte Krankheiten,.. die Liste ist endlos.

Daher ist die Entscheidung, welcher Hund zur Familie bzw. zu einem selbst passt entscheidend und wirklich wichtig!!

Niemand sollte sich unüberlegt und nur wegen dem Aussehen einen Hund kaufen!

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Schritt für Schritt zum perfekten Begleiter

Doch wie trifft man eine so wichtige Entscheidung? Ganz einfach nicht alleine! Wenn ihr es wirklich wissen wollt, empfehle ich euch ein Buch zur Hand zur Nehmen, wo viele Rassen detailliert beschrieben wurden und dann auf einige wenige Einzugrenzen. Nicht wegen dem Aussehen, sondern aufgrund ihrer Charaktereigenschaften, rassebedingtem Verhalten uvm. Anschließend ist ein Gespräch mit einer Hundetrainerin sehr zu empfehlen, da man hier nochmal die engere Auswahl besprechen kann und die Hundetrainerin zusätzlichen Input liefern kann. Hier findest du ein solches Gespräch vor dem Hundekauf. Dann empfehle ich noch vor der “Endrunde” erneut einige Bücher zu den Rassen zu lesen, dort findet man nochmal detaillierte Infos über die  derzeitige Favoriten-Rasse und kann sich ein besseres Bild machen. Außerdem hilft es verschiedenen Züchtern vorab einen Besuch abzustatten und sich selbst ein Bild vom Wesen der Hunderasse bzw. der Züchterin zu machen.

Die Schritte nochmals zusammengefasst:

  1. Hundeführer lesen und Rassen eingrenzen
  2. Mit Hundetrainerin ein Beratungsgespräch führen
  3. Bücher zu den 2-3 Favoriten-Rassen kaufen & lesen
  4. ZüchterInnen besuchen, Fragen stellen und einen Einblick bekommen
  5. Entscheiden

Kosmos Hundeführer- ein Überblick

Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert:

  • Vorwort von Udo Kopernik
  • Rassehunde & Rassezucht
  • Hundetypen im Überblick
  • Rassehunde sortiert nach Schulterhöhe
  • Service-Teil

Hier kannst du dir den Kosmos Hundeführer kaufen!

 

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Fazit: Welche Hunderasse passt zu mir?

Wenn ihr einen Hund adoptieren möchtet, bitte legt Wert auf eine Rasse die zu euch passt. Auch wenn sie vielleicht nicht zu 100% so aussieht, wie ihr euch das immer vorgestellt habt. Ein Husky benötigt einen sehr aktiven Besitzer, ein Golden Retriever ist ein Jagdhund und Spitze wurden für das Bewachen von Häusern gezüchtet. Bitte informiert euch vorab und nutzt dabei den Kosmos Hundeführer. Diese ausführlichen Rasseportraits können euch bei der Entscheidung unterstützen.

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Welcher Hund passt zu mir?

Kosmos Hundeführer – Verlagsinfos 

Autor: Eva-Maria Krämer

Verlag: Kosmos

Umfang: 464 Seiten

Maße: 261x198x40mm (LxBxH)

Sprache: Deutsch

EAN 9783440149461

Preis: 36,00 €

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Rasseportrait Rottweiler

Der Rottweiler wirkt durch sein imposantes Erscheinen oft einschüchternd, gefährlich und dass er in vielen Ländern auf der Rasseliste steht unterstreicht seinen schlechten Ruf nochmal. Warum ich mich in diese durchaus tolle Rasse verliebt habe, erfahrt ihr in diesem Rasseportrait Rottweiler.

Geschichte des Rottweilers

Auch wenn der Rottweiler als gefährlicher Kampfhund eingestuft wird, ist er in seiner ganzen Vergangenheit nicht einmal für Kämpfe gezüchtet worden. Der Rottweiler wurde ursprünglich für Metzger und/oder Viehhändler gezüchtet. Sie waren dafür da das (Groß)Vieh zu beschützen und auch zu treiben, Rinder haben ja enorm viel Kraft. Aus diesem Grund mussten es starke, selbstbewusste, ausdauernde und intelligente Hunde mit der nötigen Treibeigenschaft sein. Doch der Rottweiler beschützte oder trieb die Tiere nicht nur an bestimmte Orte, Metzger hängten ihm die Geldbörsen auf dem Viehmarkt um den Hals, da er sich als besonders unerschrocken und mit dem nötigen Schutzinstinkt beliebt machte. Wer würde so einem kräftigen Hund auch etwas wegnehmen? Aus diesem Grund wurde der Rottweiler besonders loyal gegenüber seinem Besitzer.

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Charakter des Rottweilers

Rottweiler sind aufgrund ihrer Vergangenheit nervenstarke, freundliche, sehr anhängliche, unerschrockene und selbstbewusste Hunde. Sie wollen dem Menschen gefallen und sind sehr arbeitsfreudige Tiere. Dennoch reagieren sie sehr sensibel auf Korrekturen und es benötigt in der Erziehung und dem Training das nötige Fingerspitzen Gefühl um mit diesen Hunden gerecht umgehen zu können.


Das kleine Kraftpaket benötigt zudem Geistige und auch Körperliche Auslastung. Ebenso ist er im Alltag sehr aufmerksam und reagiert auf seine Umwelt, ist aber kein „Kläffer“, sondern meldet ungewöhnliche Situationen leise. Der Rottweiler gilt generell als nicht bellfreudig. Mit der richtigen Erziehung können sie mit ihrer kinderliebenden Art und dem friedvollen Wesen tolle Familienhunde sein.

Ihr findet Lisa & Yuna auf Instagram ❤️

Rottweiler Yuna

Dies alles kann ich nur bestätigen. Yuna fehlt zwar noch das selbstbewusste Auftreten ihrer Verwandtschaft, aber der Rest beschreibt sie sehr gut. Sie möchte gerne Arbeiten und fordert dies auch ein. Wir betrieben zwar keinen aktiven Hundesport, dennoch ist sie immer voller Freude im Training dabei, sei es Unterordnung oder auch kleine Tricks. Vor allem im „free shaping“ zeigt Yuna immer wieder wie viel Intelligenz sie besitzt in dem sie schnell Tricks selbsterarbeitet. Zudem arbeitet sehr gerne mit ihrer Nase dies fördere ich durchs Fährtenlegen, Dummy suche oder einfaches Leckerli suchen.

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Rottweiler und Kinder

Bezüglich Rottweiler und Kinder sind meine Erfahrungen sehr positiv. Wenn Yuna mit Kindern in Kontakt kommt ist sie immer sehr vorsichtig und ruhig. Obwohl sie bei den Erwachsenen oft stürmisch sein kann, ist sie das bei den Kindern nie. Dennoch sollte es selbstverständlich sein das man Kinder mit Hunden niemals alleine lassen sollte.

Warum es dennoch zu diesem schlechten Ruf und den Beißvorfällen kommt, kann ich mir nur durch ein Fehlverhalten des Besitzers erklären. Leider geraten Rottweiler durch ihr imposantes Aussehen an die falschen Leute und diese großartigen Hunde müssen darunter leiden. Auch sieht man leider viel zu häufig in den Medien wenn von einem Beißvorfall berichtet wird einen Rottweiler der das Titelbild „schmückt“. Oft lässt sich aber herauslesen, dass es sich dabei nicht um diese Rasse gehandelt hat. Zudem hat nahezu jeder „Bösewicht“ in den Filmen einen bös aussehenden Rottweiler und Co. an seiner Seite. Ich denke auch dies brennt sich in den Köpfen der Menschen ein. 

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Aussehen des Rottweilers

Rottweiler sind mittelgroße bis große kräftige Hunde seine breite Brust zusammen mit dem breiten Kopf, dem geraden strammen Rücken und der guten Bemuskelung verleiht ihm ein stattliches Erscheinungsbild. Hündinnen erreichen eine Widerristhöhe von 56 cm bis 63 cm und Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 61cm bis 68cm. Rottweiler wiegen je nach Größe und Geschlecht 35 kg bis 50 kg. Das Fell ist kurz, dicht und straff anliegend. Seine Fellfarbe ist stets schwarz mit rotbraunen Abzeichen, diese befinden sich an Augen, Fang, Halsunterseite, Brust, Läufen, Backen und auf der unteren Seite der Rute. Sein Fell ist in der Regel sehr pflegeleicht, er haart außer im Fellwechsel kaum und lässt sich sehr einfach sauber halten.

 

Ein Labrador-Rasseportrait findest du hier!

Fazit Rasseportrait Rottweiler

Warum ich mich für den Rottweiler entschieden habe? Mich hat diese Rasse schon seit Jahren sehr fasziniert, dieses imposante Erscheinungsbild zusammen mit dem unglaublich loyalen Wesen seinem Besitzer gegenüber. Mit der richtigen Erziehung ist diese Rasse ein großartiger aktiver Begleiter der sich durchaus als Familienhund eignen kann.


Dieser Gastbeitrag stammt von Lisa die mit ihrer Rottweiler-Hündin Yuna zusammenlebt. Lisa ist zertifizierte Barf Ernährungsberaterin und auf Instagram zu finden.❤️

https://www.instagram.com/p/B7lw1Y2HQyA/

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Gastbeitrag: Ein Pudel im Training – so läuft das wirklich!

„Pudel sind nur schön. Sonst aber nichts.“ „Pudel sind absolute Tussihunde.“ „Pudel sind total dumm.“ Pudel Vorurteile, die wahrscheinlich jeder stolze Besitzer eines Pudels kennt. Aber: Lychee beweist das Gegenteil.

Moment, jetzt fragt ihr euch sicher, wer denn hier überhaupt schreibt? Heute ausnahmsweise mal nicht Kerstin mit Flummi, sondern Laura mit Lychee. Wir sind eine Hundetrainerin und eine Assistenzhündin. Ja, die Hundetrainerin braucht eine Assistenzhündin, denn ich bin auf den Rollstuhl angewiesen. Und so ein Zwergpudel ist nicht nur wegen der Größe ein eher untypischer Assistenzhund.

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Die Pudel Vorurteile

Wie kommen Pudel überhaupt zu ihren Vorurteilen? Durch ihre Vergangenheit! Ursprünglich zählten Pudel ja zu den Jagdhunden, doch irgendwann haben berühmte Persönlichkeiten den Pudel für sich entdeckt. Während der Pudel vorher meist in einer Jagdschur herum spaziert ist, wurde er später, vor allem bei den Damen, aufgehübscht und die kleineren Größen oft als Taschenhunde geführt.

Später fanden die Pudel Einzug in den Zirkussen (Achtung: Wir unterstützen Zirkusse mit Tiershows NICHT). Diesen Job bekamen sie nicht nur, aufgrund ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer Wandelbarkeit.

So ticken Pudel wirklich

Pudel wurden in den Zirkussen vor allem deshalb eingesetzt, weil sie verdammt schnell und gerne lernen. Hättet ihr das gedacht?

Aber es kommt noch besser: Pudel zählen zur sogenannten „Königsklasse“ – wenn es zum Thema arbeitende Intelligenz kommt. Vor dem Pudel, auf Platz 1, ist der Border Collie. Auf Platz 2 der Pudel, und auf Platz 3 der deutsche Schäferhund. Dies hat der Psychologe Stanley Coren herausgefunden.

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Die Königsklasse

Laut Coren gehorchen diese Hunde in 95 Prozent der Fälle, und erlernen neue Kommandos oft sogar in weniger als 5 Wiederholungen.

Stellt man sich darunter einen Pudel vor? Wenn man noch keinen kennen gelernt hat nicht, oder? Dann muss ich jetzt alle eure Pudel Vorurteile leider zerstören: Lychee ist, in den meisten Fällen, nämlich genau so.

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Wie unser Training abläuft

Bei uns gilt das Motto: „Sei verdammt schnell, und gut vorbereitet. Denn der Pudel ist immer schneller.“ Während man bei anderen Hunden Zeit hat, sich zu überlegen, wie genau man nun einen Trick oder ein neues Kommando aufbaut, bleibt diese Zeit beim Pudel nur in den seltesten Fällen.

Hier ein Beispiel: Man möchte dem Hund beibringen, dass er einen gewissen Gegenstand sucht. Während man den anderen Hund wahrscheinlich einige Male clickern muss, während er in die richtige Richtung schaut, um in weiterer Folge dann punktgenau zu verstärken, was man genau möchte – und dies in eher kleinen Schritten, läuft das Training bei Lychee ganz anders. Sie sieht zu, wo ich es hingelegt hab, ich sage ein Kommando und zeige in die Richtung, und sie bringt es mir. Im nächsten Schritt zeige ich ihr nicht mehr, wo ich es hinlege, sage wieder das Kommando & zeige in die Richtung, sie bringt es mir. Im nächsten Schritt verstecke ich es wieder, ohne dass sie es sieht, sage aber hier nur mehr das Kommando ohne meine Hand zu bewegen, und sie bringt es mir.

Genau so haben wir das bringen des Notfalltäschchens aufgebaut. Und sie hatte es nach 3 Versuchen verstanden. Natürlich braucht es einige Wiederholungen, damit sich der Hund das merkt. Aber bei einem Pudel hat man nicht die Zeit, lange zu überlegen.

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Die Art des Pudels

Nicht nur im Training lässt sich der Pudel gerne Neues einfallen, sondern auch im alltäglichen Leben. Hat er zu wenig geistige, sowie körperliche Auslastung, führt dies dazu, dass Pudel sich alleine beschäftigen. Manche werden sogar aggressiv, obwohl sie eigentlich total liebevolle Hunde sind. Aber wer unterfordert ist, muss sich halt selbst beschäftigen!

Deshalb ist es wichtig, dies vor der Anschaffung eines Pudels zu bedenken. Stinknormale Spaziergänge sind für den Pudel keine Auslastung. Ich kann mit Lychee stundenlang spazieren gehen, hat sie dabei keine geistige Auslastung, ist sie danach auch nicht müde. Denn immerhin sind sie, egal in welcher Größe, auch sehr sportliche Hunde, die sehr wohl gerne spazieren gehen. Auch im Agility sind sie sehr oft zu sehen!

Als Abschluss kann man sagen: Pudel sind sehr intelligente Arbeitshunde und keine Handtaschen- oder Tussihunde.

Wenn ihr jetzt mehr über den Pudel erfahren wollt, schaut doch gerne bei uns vorbei.

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Kostenloses E-Book “Hunde mit Vergangenheit”

Bevor ein Hund einzieht, macht man sich 1000 Gedanken: Welcher Hund passt zu mir? Welche Rasse soll ich wählen? Wo soll mein Hund herkommen? Tierheim? Tierschutz? Zuchthund? Diese und noch viel mehr Fragen stellt man sich als zukünftige Hundemama! Darum habe ich heute das perfekte Buch für euch: unser neues E-Book “Hunde mit Vergangenheit”!

 

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Zweite Chance für den Hund

Falls ihr euch für einen Second Hand Hund entscheiden möchtet, solltet ihr ein ganz bestimmtes Buch lesen! Stephie von The Pell-Mell Pack hat einige liebe Hundebloggerinnen dazu aufgerufen, gemeinsam mit ihnen ein E-Book zu schreiben. Ein E-Book über Hunde, die eine zweite Chance erhalten haben und über das Leben mit einem solchen Hund. Das Buch steckt voller Emotionen, Ratschläge und dem puren Leben!

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Die Autoren von “Hunde mit Vergangenheit”

Ich durfte meine Geschichte über meine liebste Flummi erzählen, die, wie ihr ja wisst, auch ein Second Hand Hund ist. Mit dabei bei diesem tollen E-Book sind:

Martina von Doggy Fitness

Sandra von Dreipunktecharlie

Manuela von MeinHund24.de

Stephie von The Pell-Mell Pack

Christina von tiermenschnatur

 

Schaut gerne  auch auf ihren Blogs vorbei! Dort findet ihr zahlreiche tolle und informative Artikel rund um das Lieblings-Thema Hund! ❤️

Vollzeitjob & Hund? Kann das funktionieren? Hier geht's zum kostenlosen E-Book!

 

 

So nun habe ich euch aber lang genug auf die Folter gespannt – HIER – könnt ihr unser E-Book “Hunde mit Vergangenheit” kostenlos downloaden!

Klick hier und erhalte das kostenlose E-Book “Hunde mit Vergangenheit”

 

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen und freue mich über euer Feedback hier in den Kommentaren! ❤️

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Warum einen Labrador? – inklusive Rasseporträt

Einen Beitrag den ich schon lange geplant habe und den ich nun endlich auf Papier bringe. Warum einen Labrador? Diese Frage wird mir ganz oft gestellt. Es gibt unzählige andere Hunderassen und ich hab‘ mir genau eine der beliebtesten und gängigsten Hunderassen ausgesucht. Warum ich mich für einen Labrador entschieden habe und ob ein Labrador vielleicht auch eure Herzens-Rasse ist, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

Labrador – ein Familienhund?

Auf den meisten Tierseiten mit Hunderassenbeschreibungen ist immer nur vom Labrador, DEM perfekten, anpassungsfähigem Familienhund die Rede. Auch in diversen Hundebüchern findet man den Labrador immer nur neben dem Golden Retriever als idealen Familienhund. Ja, ein Labbi ist ein  guter Familienhund, aber das ist noch lange nicht alles. Ein Labrador ist ein Hund der viel Bewegung, Auslauf und vor allem geistige Auslastung braucht. Warum das so ist?

Labrador – ein Meister der Jagd

Warum geistige Auslastung und ausreichend Auslauf für den Labrador so wichtig sind hat folgenden Grund: Viele wissen nicht, dass der Labrador ein Jagdhund ist. Kein Jagdhund der das Wild „zur Strecke“ bringt, sondern ein Jagdhund der geschossenes Wild wie zum Beispiel Enten, sucht, findet und apportiert. Der Labrador ist also ein absoluter Arbeitshund. Er liebt es eine Aufgabe zu haben und blüht mit Arbeit richtig auf. Als Familienhund, der keine Herausforderung hat und „nur“ zur Bespaßung und für Spaziergänge gehalten wird, wird der Labrador sein Potenzial nicht ausschöpfen und sicher nicht zu 100% zufrieden sein.

Der Deutsche Retriever Club schreibt auf seiner Website zur Auslastung eines Labradores: „Obwohl als “Gebrauchshund” gezüchtet, führt heute ein großer Teil der Labradore das Leben eines reinen Familienhundes. Tatsächlich besitzt er viele Eigenschaften, die ihn hierfür geradezu prädestinieren. Trotzdem sollten Labradorbesitzer niemals vergessen, dass ihr Hund für ein aktives Leben voller Aufgaben gezüchtet worden ist.“

Dieses aktive Arbeitsverhalten und der Wille zur Arbeit, kann ich bei Flummi nur bestätigen. Ich bin für uns beide noch immer auf der Suche nach einer Herausforderung. Zurzeit üben wir für Dogtrekking. Dort ist es die Aufgabe des Hundes einen Rucksack zu tragen und brav an der Leine mit Bauchgurt zu ziehen. Das Apportieren mag Flummi – ganz untypisch für einen Labbi – nämlich gar nicht. Sie kann mit dem Dummy nichts anfangen. Aber ganz egal was ihr mit euerm Hund macht, ein Labbi wird am glücklichsten sein, wenn ihr ihm eine Aufgabe gebt und ihn dementsprechend auslastet. 😊

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Rasseporträt des Labradors

Das Aussehen des Labradors

Die Größe und das Aussehen eines Labradors können je nach Geschlecht stark variieren. So erreicht eine Labrador-Hündin nur eine Schulterhöhe von ca. 54 – 56 cm und ein Gewicht zwischen 25 – 32 kg. Ein Rüde kann hingegen ca. 56 – 57 cm groß und zwischen 29 und 36 kg schwer werden. Beide Geschlechter haben einen sehr kräftigen und kompakten Körperbau. Besonders der große Kopf zeichnet einen Labrador aus. Hier muss aber zwischen Show- und Arbeitslinie unterschieden werden. Labradore aus Arbeitslinien (auch Field-Trial-Linie genannt) sind meistens kleiner, nicht so stämmig und wirken auch agiler. Auch die Schlappohren und der Schwanz, der einer Otterrute ähnelt (das fällt einem erst so richtig in Action auf!) sind ganz typisch für den Labbi.

Den Labrador gibt es „offiziell“ in drei Farben: Braun, Schwarz und Gelb.  Inzwischen sieht man auch oft Silver Labradore, die sind aber nicht vom FCI anerkannt, da es (angeblich) gesundheitliche Auswirkungen auf den Hund haben kann. Grundsätzlich, egal welche Farbe, ist das Fell des Labradors kurz, dicht, hart und mit ganz viel Unterwolle. Das Fell sollte außerdem glatt sein, Flummi hat aber am Hintern eine Art Dauerwelle und sie hat damals bei den Shows super abgeschnitten. 😉

Der Charakter des Labradors

Labradore sind sehr aktive und arbeitsfreudige Hunde. Wie schon erwähnt, ist der Labrador nach wie vor ein Jagdhund, dessen Aufgabe vor allem das Apportieren von Geflügel war. Der Labrador ist aber nicht nur perfekt für die Arbeit, sondern auch ein Menschenliebhaber. 🖤 Bekannt ist der Labrador, so wie die meisten Retriever, für seinen starken will-to-please. Auf Deutsch: Seinem Menschen gefallen und es immer recht machen zu wollen. Grundsätzlich ein perfekter Anfängerhund, wenn man genug Motivation, Leidenschaft für die Rasse und Zeit mitbringt.

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Warum ich mich für einen Labrador entschieden habe?

Wie das genau war, weiß ich gar nicht mehr genau. Schon vor zwei Jahren bin ich auf den Labrador gekommen. Mich haben die Rasseeigenschaften wie gutmütig, ruhig aber gleichzeitig aktiv und die Familienfreundlichkeit sehr angesprochen. Außerdem hat ein Labrador laut Rassestandard eine angenehme Größe (das die Größe von Labbis extrem variieren kann, weiß ich auch erst seit ich Flummi habe..), ist familienfreundlich und hat einen ausgeprägten will-to-please der mich für den Labrador als Anfängerhund bestärkt hat. Das Flummi, meiner Meinung nach, sehr vom typischen Rasseprofil abweicht, macht das Zusammenleben mit ihr umso spannender. Flummi hat ihren eigenen Kopf, macht manche Dinge nur, wenn sie Lust drauf hat. Sie hasst das apportieren und findet es komplett unnötig.

Passt ein Labrador zu mir?

Diese Frage sollte sich jeder von euch nochmals stellen. Am besten lest ihr auch noch mal meinen Blogbeitrag „Welcher Hund passt zu mir?“ dort findet ihr alle Fragen die ihr euch vor dem Hundekauf überlegen solltet. Vielleicht entdeckt ihr auf diesem Wege auch noch andere Rassen die euch interessieren. Zurzeit interessiere ich mich zum Beispiel für die Rasse Australien Shepherd, aber auch weiße Schäferhunde und Huskys faszinieren mich. Trotzdem weiß ich, das ein Labrador für mich die beste Entscheidung war! ❤️

Wie habt euch ihr für eine Rasse entschieden? Habt ihr sogar einen Labbi? Ich freue mich auf eure Geschichten!

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