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Rasseportrait Rottweiler

Der Rottweiler wirkt durch sein imposantes Erscheinen oft einschüchternd, gefährlich und dass er in vielen Ländern auf der Rasseliste steht unterstreicht seinen schlechten Ruf nochmal. Warum ich mich in diese durchaus tolle Rasse verliebt habe, erfahrt ihr in diesem Rasseportrait Rottweiler.

Geschichte des Rottweilers

Auch wenn der Rottweiler als gefährlicher Kampfhund eingestuft wird, ist er in seiner ganzen Vergangenheit nicht einmal für Kämpfe gezüchtet worden. Der Rottweiler wurde ursprünglich für Metzger und/oder Viehhändler gezüchtet. Sie waren dafür da das (Groß)Vieh zu beschützen und auch zu treiben, Rinder haben ja enorm viel Kraft. Aus diesem Grund mussten es starke, selbstbewusste, ausdauernde und intelligente Hunde mit der nötigen Treibeigenschaft sein. Doch der Rottweiler beschützte oder trieb die Tiere nicht nur an bestimmte Orte, Metzger hängten ihm die Geldbörsen auf dem Viehmarkt um den Hals, da er sich als besonders unerschrocken und mit dem nötigen Schutzinstinkt beliebt machte. Wer würde so einem kräftigen Hund auch etwas wegnehmen? Aus diesem Grund wurde der Rottweiler besonders loyal gegenüber seinem Besitzer.

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Charakter des Rottweilers

Rottweiler sind aufgrund ihrer Vergangenheit nervenstarke, freundliche, sehr anhängliche, unerschrockene und selbstbewusste Hunde. Sie wollen dem Menschen gefallen und sind sehr arbeitsfreudige Tiere. Dennoch reagieren sie sehr sensibel auf Korrekturen und es benötigt in der Erziehung und dem Training das nötige Fingerspitzen Gefühl um mit diesen Hunden gerecht umgehen zu können.


Das kleine Kraftpaket benötigt zudem Geistige und auch Körperliche Auslastung. Ebenso ist er im Alltag sehr aufmerksam und reagiert auf seine Umwelt, ist aber kein „Kläffer“, sondern meldet ungewöhnliche Situationen leise. Der Rottweiler gilt generell als nicht bellfreudig. Mit der richtigen Erziehung können sie mit ihrer kinderliebenden Art und dem friedvollen Wesen tolle Familienhunde sein.

Ihr findet Lisa & Yuna auf Instagram ❤️

Rottweiler Yuna

Dies alles kann ich nur bestätigen. Yuna fehlt zwar noch das selbstbewusste Auftreten ihrer Verwandtschaft, aber der Rest beschreibt sie sehr gut. Sie möchte gerne Arbeiten und fordert dies auch ein. Wir betrieben zwar keinen aktiven Hundesport, dennoch ist sie immer voller Freude im Training dabei, sei es Unterordnung oder auch kleine Tricks. Vor allem im „free shaping“ zeigt Yuna immer wieder wie viel Intelligenz sie besitzt in dem sie schnell Tricks selbsterarbeitet. Zudem arbeitet sehr gerne mit ihrer Nase dies fördere ich durchs Fährtenlegen, Dummy suche oder einfaches Leckerli suchen.

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Rottweiler und Kinder

Bezüglich Rottweiler und Kinder sind meine Erfahrungen sehr positiv. Wenn Yuna mit Kindern in Kontakt kommt ist sie immer sehr vorsichtig und ruhig. Obwohl sie bei den Erwachsenen oft stürmisch sein kann, ist sie das bei den Kindern nie. Dennoch sollte es selbstverständlich sein das man Kinder mit Hunden niemals alleine lassen sollte.

Warum es dennoch zu diesem schlechten Ruf und den Beißvorfällen kommt, kann ich mir nur durch ein Fehlverhalten des Besitzers erklären. Leider geraten Rottweiler durch ihr imposantes Aussehen an die falschen Leute und diese großartigen Hunde müssen darunter leiden. Auch sieht man leider viel zu häufig in den Medien wenn von einem Beißvorfall berichtet wird einen Rottweiler der das Titelbild „schmückt“. Oft lässt sich aber herauslesen, dass es sich dabei nicht um diese Rasse gehandelt hat. Zudem hat nahezu jeder „Bösewicht“ in den Filmen einen bös aussehenden Rottweiler und Co. an seiner Seite. Ich denke auch dies brennt sich in den Köpfen der Menschen ein. 

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Aussehen des Rottweilers

Rottweiler sind mittelgroße bis große kräftige Hunde seine breite Brust zusammen mit dem breiten Kopf, dem geraden strammen Rücken und der guten Bemuskelung verleiht ihm ein stattliches Erscheinungsbild. Hündinnen erreichen eine Widerristhöhe von 56 cm bis 63 cm und Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 61cm bis 68cm. Rottweiler wiegen je nach Größe und Geschlecht 35 kg bis 50 kg. Das Fell ist kurz, dicht und straff anliegend. Seine Fellfarbe ist stets schwarz mit rotbraunen Abzeichen, diese befinden sich an Augen, Fang, Halsunterseite, Brust, Läufen, Backen und auf der unteren Seite der Rute. Sein Fell ist in der Regel sehr pflegeleicht, er haart außer im Fellwechsel kaum und lässt sich sehr einfach sauber halten.

 

Ein Labrador-Rasseportrait findest du hier!

Fazit Rasseportrait Rottweiler

Warum ich mich für den Rottweiler entschieden habe? Mich hat diese Rasse schon seit Jahren sehr fasziniert, dieses imposante Erscheinungsbild zusammen mit dem unglaublich loyalen Wesen seinem Besitzer gegenüber. Mit der richtigen Erziehung ist diese Rasse ein großartiger aktiver Begleiter der sich durchaus als Familienhund eignen kann.


Dieser Gastbeitrag stammt von Lisa die mit ihrer Rottweiler-Hündin Yuna zusammenlebt. Lisa ist zertifizierte Barf Ernährungsberaterin und auf Instagram zu finden.❤️

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One comment

  1. Auch ich habe einen ganz besonderen Rottweiler zu Hause. Ich kann nur bestätigen das solch ein lieber Hund diese Vorurteile nicht verdient hat und nur so ist wie ihn sein Herrchen erzogen. Ich liebe diese Rasse.

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