Kategorie: Tipps

Wien mit Hund – so war unser Wochenende

Letztes Wochenende war es so weit: Flummi war zum ersten Mal in der Großstadt! In Wien um genau zu sein! ☺️  Sie ist zum ersten Mal mit dem Zug und  mit der U-Bahn  gefahren und war zum ersten Mal in einer Hundezone – mit Hunden! So viele erste Male! ❤️ Flummi ist nach den knapp 24 Stunden in Wien zwar relativ erschöpft gewesen, aber ihr hat es sichtlich Spaß gemacht. Was wir bei dem Ausflug in die Großstadt alles gelernt haben, erzähle ich euch in Großstadt mit Hund – 5 Tipps!

Wien mit Hund: Wir fahren mit dem Zug

Ein bisschen mulmig war mir ehrlicherweise schon, als Flummi und ich zum Bahnhof in unserem kleinen Vorort spaziert sind. Flummi ist noch nie mit einem öffentlichen Verkehrsmittel gefahren und jetzt soll sie gleich Regionalzug – Schnellzug und U-Bahn meistern?! Zum Glück ist Flummi oft sehr ruhig und ausglichen, zum Glück immer dann, wenn sie es sein soll. Anpassungsfähig ist sie auch, also würde die Zugfahrt schon klappen.

Überraschender Weise hat die Zugfahrt dann auch super geklappt, Flummi war ruhig, hat Menschen beobachtet und fühlte sich, glaub ich, ganz wohl! 😊 Besonders genossen hat sie wohl meine direkte Nähe, ist nämlich beinahe die ganze Zeit auf meinen Füßen gelegen!

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Wien mit Hund: Maulkorbpflicht im Zug und in der U-Bahn

Ein Thema über das ich mir im Vorfeld irgendwie nicht ganz so viele Gedanken gemacht habe. Für das Gondelfahren im Zillertal habe ich wesentlich länger über das Thema nachgedacht und auch mit Flummi geübt. Dort brauchten wir den Maulkorb aber glücklicherweise nicht. Auch in beiden Zügen sprach uns kein Kontrolleur über den fehlenden Maulkorb an. Natürlich hätte ich ihn griffbereit im Rucksack gehabt. In der U-Bahn bin ich etwas anders vorgegangen, da dort über fehlende Maulkörbe Strafen verhängt werden, und dieses Geld wolle ich mir sparen. Flummi’s Maulkorb hat ein integriertes Halsband, so hab ich ihn ihr einfach umgehängt und hätte ihn, wenn nötig, schnell raufgegeben!

UPDATE: Wie wir jetzt endlich den passenden Maulkorb gefunden haben und so geübt haben, dass Flummi ihn auch trägt, erfahrt ihr in diesem brandneuen Blogbeitrag!

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Am Sonntag bei der Fahrt zum Bahnhof hat uns dann wirklich ein Sicherheits-Mitarbeiter der Wiener Linien auf den Maulkorb angesprochen und wir mussten ihn anbringen. Flummi hat sich komischerweise gar nicht so extrem gesträubt, wie daheim beim Üben. Als sie versucht hat ihn mit den Pfoten abzumachen, habe ich ihr das Kommando „lass das“ (das verwenden wir zur Impulskontrolle) gesagt. Und siehe da mit ein paar zusätzlichen Leckerlis und Streicheleinheiten blieb der Maulkorb bis zum Westbahnhof brav an seinem Platz!

Tipp von uns: Gewöhnt euren Hund schon zu Hause an den Maulkorb. Man weiß nie, wenn man ihn braucht!

Folgt ihr uns eigentlich schon auf Pinterest? Dort bekommt ihr die besten Tipps zum Thema Hundehaltung!

Wien mit Hund: Pinkeln am Asphalt

Flummi und ich sind uns bei dieser Thematik einig: Ich finde es irgendwie komisch und auch eklig wenn ein Hund mitten auf den Gehsteig pinkelt. Flummi vertritt hier die gleich Ansicht, nur leider waren in Wien nicht immer Grünflächen da, wenn Flummi sie gebraucht hätte. Also hat sie oftmals auf die Straße gepinkelt, meistens auf eine bereits vorhandene Pinkelspur drauf. Meine Freundin meinte zwar in Wien sei das ganz normal, anfreunden kann ich mich damit aber trotzdem nicht.

Wien mit Hund: Restaurants, Cafés und Bars

Flummi fühlte sich eigentlich in allen Lokalitäten sehr wohl! Manchmal  hat sie die Leute am Nachbarstisch beobachtet und manchmal hat sie einfach die Nähe meiner Freunde genossen und friedlich vor sich hin gedöst. Flummi liebt Menschen grundsätzlich und freut sich deshalb auch über jede Streicheleinheit, von denen sie dieses Wochenende wieder mehr als genug bekommen hat.

Wenn ihr euch mit eurem Hund in ein Restaurant, Café oder Bar begebt, fragt doch einfach um eine Wasserschüssel, bis jetzt haben wir noch immer ein Wasser für Flummi bekommen. Manchmal gibt es sogar gratis Leckerlis für meine vierbeinige Begleiterin! 😉

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Wien mit Hund: Hundefreilaufzone

Eine ganz tolle Erfahrung machten wir in der Hundefreilaufzone im Währinger Park in Wien. Flummi und ich haben zwar auch eine Freilaufzone direkt vor der Haustüre, dort sind wir aber die meiste Zeit ganz alleine. In Wien war das natürlich anders.

Zuerst waren Flummi und ich aber etwas abgeschreckt, denn bei der ersten Freilaufzone ein laut kläffender Hund am Zaun stand und uns und alle anderen Passanten lautstark angebellt hat. Zum Glück gab es aber auch noch eine zweite, viel größere Hundezone. Dort spielten rund 20 Hunde ganz friedlich miteinander und genossen den schönen Tag im Grünen. Flummi und ich haben zwar so einige Probleme bei Hundebegegnungen an der Leine (wir bessern uns dramatisch), aber im Freilauf ist Flummi ein sehr netter, zuvorkommender Hund, den anscheinend alle anderen Hunde sehr gerne mögen. Ein irischer Wolfshund hatte besonderes Interesse an ihr, das war uns beiden aber nicht ganz geheuer! Einen so großen Hund habe ich wirklich noch nie gesehen! Das lustige war, dass das Herrchen des Wolfhundes genau so aussah wie der Hund selbst! 😂

So eine Hundezone kann ich euch also nur an’s Herz legen, Flummi ist gerast und hatte sehr viel Spaß mit den anderen Hunden. Das Gute an der Freilaufzone war außerdem die Größe. Flummi konnte sich auch mal im Schatten oder bei uns ausruhen, wenn sie ihre Ruhe vor den anderen Hunden haben wollte!

Wien mit Hund: Fazit

Das war es also unser Wochenende in Wien mit Hund! Flummi hat sich extrem gut geschlagen (wenn sie nicht gerade ganz dringend pinkeln musste)! Wir haben viel erlebt, sind U-Bahn und Zug gefahren, waren in Restaurants, Bars und Kaffeehäusern und waren erneut (wie im Zillertal) extrem lange wach. Flummi hat sich als super Begleithund erwiesen und wurde von sämtlichen Menschen sehr positiv aufgenommen.

Ein besonderer Spaß war die Hundefreilaufzone, Flummi hat so selten die Möglichkeit mit anderen Hunden zu spielen! Wie ich sie dort spielen sah, wurde mir wieder bewusst wie sehr sie wohl ihr Rudel vermissen muss. Oder zumindest das Spielen mit den vielen Hunden. Vielleicht bekommt Flummi ja doch in ein paar Jahren einen Spielgefährten! Davor muss ich aber definitiv in eine größere Wohnung mit Garten ziehen! 😉

Wart ihr mit eurem Hund schon in Wien? Oder wohnt ihr sogar dort? Ich freue mich auf eure Erfahrungen!

Flummis-Diary

 

Hier geht es übrigens zum Café mit Hundeleckerlis und einem wirklich guten Iced Coffee! ❤️

Blogparade: Unsere liebsten Tipps für das Hundetraining

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Unsere erste Blogparade steht an! Wie ich mich freue! Die liebe Mara von Hundesport Nubi hat diese tolle Blogparade zum Thema „Eure liebsten Trainingstipps“ gestartet und – als Hundetrainerin ganz klar – schon mal einen richtig tollen Beitrag geschrieben! Den Blogbeitrag zur Blogparade und den Tipps von Mara findest du hier!

Unsere drei Tipps stammen natürlich nicht aus dem Lehrbuch und sind auch nicht als Handlungs-Empfehlung für euch zu sehen, immerhin bin ich keine Hundetrainerin. Ich möchte euch mit diesem Blogbeitrag nur berichten, was mir beim Training mit Flummi aufgefallen ist, und welche Methoden bei ihr super gut funktionieren! Erzählt mir gerne in den Kommentaren, ob ihr die Tipps für das Hundetraining bei euren Hunden ausprobiert habt und ob sie auch gut angekommen sind!

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Meine drei liebsten Tipps für das Hundetraining

Tipp #1 In der Ruhe liegt die Kraft

Ein Tipp, den ich am Anfang gar nicht verstanden habe und den ich auf die harte Tour lernen musste! Denn erst nach einigen Wochen ist mir der direkte Zusammenhangvon meiner Stimmung und Flummi’s Stimmung aufgefallen. Wenn ich nervös war, mir zum Beispiel bei Hundebegegnungen Sorgen über deren Verlauf gemacht habe, ist Flummi natürlich doppelt und dreifach ausgezuckt, ist umhergesprungen und hat an der Leine gerissen, als gäbe es kein Morgen.

Seit ich mir über die Wichtigkeit der innerlichen Ruhe bewusst bin verlaufen unsere schwierigen Alltagssituationen ganz anders: Ich versuche innerlich gelassen zu sein und Flummi vollkommen zu vertrauen. Ein Bekannter mit einer wirklich sehr wohlerzogenen Schäferhund-Dame sagte neulich zu meiner Mama: „Du musst ihr mehr vertrauen“, da sind Alice (die Schäferhund-Dame) und Flummi gerade frei gelaufen und meine Mama war furchtbar nervös, da Flummi ja davon laufen könnte (hat sie natürlich nicht gemacht, sie ist ja mein braves Mädchen 😌 ). Diesen Satz – du musst ihr mehr vertrauen – sage ich mir jetzt in Situationen die normalerweise eine Anspannung verursachen würden immer wieder. Zum Beispiel im Freilauf und natürlich bei Hundebegegnungen.Für viele langjährige Hundebesitzer ist das jetzt vielleicht kein hilfreicher Tipp, für mich als Hunde-Neuling, hat sich aber eine ganz neue Welt eröffnet. 

 

Pause gefällig? Hier geht es zu unserem Bananen-Honig-Hundeeis-Rezept:

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Tipp #2 Decken der Grundbedürfnisse auf beiden Seiten

Damit meine ich, dass nicht nur ihr motiviert für das Training sein solltet, sondern auch euer vierbeiniger Freund. Bei Flummi ist so etwas ganz schnell zu erkennen: wir können nicht trainieren, wenn sie zum Beispiel ihr Geschäft erledigen muss. Ebenfalls ganz schlimm ist es, wenn Flummi vor dem Training hungrig ist. Dann konzentriert sie sich nämlich nicht auf die Tricks und Übungen, die sie lernen soll, sondern auf die Leckerlis die irgendwo in meinem Beutel oder in der Jackentasche versteckt sind.  Das Gleiche passiert mit müden Hunden, oder Hunden die am Tag noch keinerlei Auslastung erlebt haben. Darum denkt vor dem Training an die Bedürfnisse eurer Hundeund befriedigt diese. Dass ihr auch auf euch Acht geben solltet, versteht sich hoffentlich von selbst. Mit einem müden, grantigen Frauchen ist nämlich nicht gut zu üben! 😉

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Illustration von Aram & Abra

Tipp #3 Nicht nur Kommandos trainieren 

Okay, spätestens jetzt werden sich die Einen oder Anderen fragen, ob ich die Blogparade überhaupt richtig verstanden habe! Aber, und jetzt kommt es, wie im Monatsrückblick neulich schon erwähnt: Flummi ist ohne Kommandos ziemlich verloren. Meine Hundetrainerin und ich glauben, es liegt daran, dass sie bei der Züchterin strikt Kommandos befolgen musste. Wenn ich zum Beispiel nur so da stehe, sieht sie mich mit einem erwartungsvollen Blick an und wird in späterer Folge sehr nervös, wenn ich ihr trotzdem kein Kommando zum „Sitz“ oder „Platz“ gebe. Unsere Trainerin meinte deshalb: Eigenständige Ruhe trainieren! Ich versuche nun im Alltag keine Kommandos mehr zu geben und Flummi selbstständig zur Ruhe kommen zu lassen. Schön langsam funktioniert das auch richtig gut! Da Flummi aber auch das grundsätzliche Problem mit „zur Ruhe kommen“ hat, ist diese Aufgabe doppelt schwer. Darum der Tipp von mir: Nicht nur Kommandos trainieren, sondern auch eigenständiges Handeln und die freie Entscheidungsmöglichkeit.

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Illustration von Aram & Abra

 

Das waren meine drei Tipps für das Hundetraining für euch. Etwas anders als bei Mara, aber mindestens genau so lieb gemeint und mit unserer persönlichen Erfahrung oben drauf! ❤️

Habt ihr auch besondere Tipps für das Hundetraining für mich? Ich bin ja schon richtig gespannt auf die anderen Artikel der Blogparade!

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Giftige Lebensmittel für Hunde: Darauf musst du achten

Ein Keks hier, einen Apfel da.. So läuft es bei uns ab, wenn wir auf Besuch bei den Verwandten sind. Alle wollen Flummi verhätscheln und geben ihr laufend Dinge zu essen. Wenn es ein Stück vom Apfel ist, ist es natürlich ok, blöd wird es nur wenn man dem Hund Lebensmittel gibt die für uns zwar unbedenklich, aber für euren Hund lebensgefährlich sind!

Flummi hat das letzte Wochenende bei meinen Eltern verbracht hat. Besonders mein Papa neigt aber dazu, ihr alles Mögliche zum Fressen zu geben. Da habe ich mir gedacht, ich schreibe einen Blogbeitrag über Giftige Lebensmittel für Hunde und erstelle auch gleich eine schöne Grafik, die sich meine Eltern an den Kühlschrank pinnen können! Das könnt ihr übrigens auch: am Ende des Blogbeitrags findet ihr das passende PDF dafür!

Achtung: Giftige Lebensmittel für Hunde

Die folgenden Lebensmittel zählen zu den giftigen Lebensmittel für Hunde. Also passt gut auf, dass sie diese nicht erwischen. Manche Lebensmittel sind übrigens nur roh gefährlich. Manche, sowie zum Beispiel Zwetschken, sind nur wegen dem Kern gefährlich. Am besten geht ihr aber auf Nummer Sicher und vermeidet alle Lebensmittel auf dieser Liste. Denn wie mein Bruder neulich so schön gesagt hat: “Warum gebt ihr dem Hund nicht einfach sein Futter, dann braucht ihr da nicht lange diskutieren!” Besser könnte man es gar nicht formulieren! Die Wassermelone die Flummi so abgöttisch liebt, mal ausgeschlossen (aber psst..)! 😜

🐾 Avocado – das darin enthaltene Persin schädigt den Herzmuskel der Hunde und kann daher auch zum Tod führen

🐾 Auberginen (roh) – Nachtschattengewächse sind wegen dem enthaltenen Solanin giftig für Hunde. Da das Toxin erhöht in rohen Nachtschattengewächsen enthalten ist, sollten Auberginen, Kartoffeln und Tomaten nur gekocht gereicht werden.

🐾 Alkohol – ist für uns im Übermaß auch tödlich, dann stellt euch das mal bei eurem Vierbeiner vor..

🐾 Brokkoli – nicht giftig, aber Brokkoli kann im rohen Zustand zu Blähungen führen

🐾 Greten – nicht giftig aber Achtung Erstickungsgefahr

🐾 Geflügelhaut (oder andere extrem fettige Nahrungsmittel) – aufgrund von viel Salz und Fett besser nicht an Hunde verfüttern!

🐾 Hopfen – in geringen Mengen ist Hopfen unbedenklich, in großen Mengen kann Hopfen bei Hunden aber Herzrasen und Fieber auslösen.

🐾 Hülsenfrüchte (roh) – auch für uns Menschen sind rohe Hülsenfrüchte nicht verträglich. Denn Phasin, ein Gift das die roten Blutkörperchen verklumpt ist darin enthalten.

🐾 Kakao – Kakao enthält einen giftigen Bestandteil für Hunde: Theobromin. Theobrominwird vom Hundekörper schwerer verdaut und kann daher zu Herz-Kreislaufversagen führen.

🐾 Knoblauch & Zwiebel – in großen Mengen wegen der enthaltenen Sulfide Gift für Hunde. Sulfide zerstören die roten Blutkörperchen und können somit eine Blutarmut hervorrufen.

🐾 Kartoffel (roh) – siehe Auberginen

🐾 Koffein – Koffein ist ein Methylxanthin. Es erhöht den Blutdruck, beschleunigt den Puls, verengt die Blutgefäße – all das was uns eben wach macht. Für den Hund kann das aber schlimme Folgen haben!

🐾 Macadamianüsse – bis heute ist noch nicht erwiesen, warum Macadamianüsse giftig für Hunde sind, fest steht aber das schon eine kleine Portion sehr giftig ist!

🐾 Milch –  ist natürlich nicht giftig, aber viele Hunde sind laktoseintolerant oder vertragen Milchprodukte nicht so gut.. Das selbe wie bei uns Menschen halt 😉

Komplett ungiftig ist übrigens unser Hundeeis – mit Klick auf den Banner geht es zum Rezept!

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🐾 Paprika – siehe Aubergine

🐾 Radieschen – nicht giftig, können aber bei übermäßigen Verzehr ein brennen im Magen verursachen

🐾 Rosinen – durch Rosinen erhöhen sich die Kalziumwerte im Blut und das erhöht die Nierenwerte eines Hundes. Das kann bei alten Hunden oder Hunden von kleinen Rassen ein Nierenversagen auslösen.

🐾 Schokolade – siehe Kakao

🐾 Steinobst (aufgrund der Kerne) – Die Kerne von vielen Früchten wie zum Beispiel von Pflaumen, Aprikosen, Pfirsichen und Kirschen enthalten Cyanid, dieses wird im Magen zu Blausäure.

🐾 Schweinefleisch (roh) – Über rohes Schweinefleisch kann das Aujeszky-Virus übertragen werden. Für uns Menschen ist das ungefährlich, aber bei Hunden kann es zu Nerven- und Hirnentzündungen führen.

🐾 Süßstoff – Das enthaltene Xylitol kann mit 0,1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht tödlich für den Hund sein.

🐾 Tomaten (roh) – siehe Auberginen

Gut zu wissen oder nicht? Um nichts davon zu vergessen, gibt es hier eine Liste als schönes PDF, die ihr euch in die Küche hängen könnt, oder so wie ich an eure Familienmitglieder und Freude verteilen könnt! Viel Spaß beim Ausdrucken und Aufhängen! ❤️

Klickt hier und ladet euch das kostenlose PDF “Giftige Lebensmittel für Hunde” runter!

Ihr seht also, es lauern viele „Gefahren“ auf unseren Tellern und ein Hund ist definitiv kein Allesfresser. Am besten wäre es wohl, dem Hund gar nichts von eurem Teller zu geben! 🙈

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Hilfe mein Hund trinkt nicht – Tipps um euren Hund zum Trinken zu bringen

Egal wen man fragt und wo man hinhört, Regel Nummer 1 in der Sommerzeit: Trinken, trinken, trinken. Am besten 2-3 Liter Wasser täglich! Nur klar, dass ein Hund auch genug trinken sollte. Ich beobachte Flummi’s Ess- und Trinkverhalten relativ genau und schnell war mir klar, mein Hund trinkt nicht bzw. viel zu wenig. Was also tun?

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Hilfe mein Hund trinkt nicht!

Dieser Sommer hat es wirklich in sich: 32 Grad und mehr, nachts in der Wohnung hat es auch über 27 Grad. Ein Graus für mich, da ich mich im Frühling und Herbst eigentlich am wohlsten fühle. Flummi gefällt das Wetter auch nicht wirklich und liegt die meiste Zeit nur in der Gegend herum. Ehrlich gesagt bin ich auch ganz froh, denn Flummi’s taffes Sportprogramm und Energielevel bei dieser Hitze? Nein, danke!

Auch wenn wir nicht ganz so aktiv sind, wie an Tagen mit angenehmeren Wetter, Flummi trinkt trotzdem zu wenig. Überrascht war vor allem meine Hundetrainerin in unserer ersten Stunde in der Hundeschule, denn einen Labrador der nicht säuft als gebe es kein Morgen, hatte sie noch nie gesehen!

Auch wenn es nicht ganz so tragisch ist, musste eine Lösung her: Pinterest ist da meine liebste Inspirationsquelle und hat mich auf einige Ideen gebracht. Außerdem habe ich einen tollen Artikel zu diesem Thema von Stefanie und Yuna von „Barf Einfach“ gefunden den ich euch nicht vorenthalten möchte: Hilfe mein Hund trinkt nicht mehr. Meine Tipps wie ihr euren Hund zum Trinken animieren könnt, habe ich hier zusammengefasst!

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Pimp my Wasserschüssel – so trinken eure Hunde bestimmt

 

Fleischsaft in Wasser

Den Tipp mit Fleischsaft im Wasser hab ich ebenfalls aus Stefanie’s Tipps. Wenn ihr nicht barft und ihr Fleisch für euch kocht, gebt einfach den übrigen Fleischsaft in den Wassernapf. Durch den intensiven Geschmack wird euer vierbeiniger Begleiter seine Wasserschüssel in Windeseile leeren.

 

Infused Water

Nicht nur für uns Menschen ist das Infused Water absolut zu empfehlen, Infused Water nimmt nämlich die Wirkstoffe der Zutaten an.  Wenn ihr also Gemüse oder Obst in eure Karaffe oder euren Napf (natürlich!) gebt, nimmt das Wasser die wichtigen Inhaltsstoffe an. Zitrone wirkt zum Beispiel belebend, Gurke ist sehr erfrischend und Wassermelone versüßt einfach und dezent den Tag! ❤️

Für das Infused Water einfach einen Napf mit Wasser füllen und die gewünschten Obst- und Gemüsesorten hinzugeben. Wenn ihr das Wasser noch ein bisschen stehen lasst, wird der Geschmack umso intensiver!

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Honig-Wasser

Flummi’s absoluter All-Time-Favorite! Wenn Flummi wirklich den ganzen Tag nichts getrunken hat, ist das Honig-Wasser mein Geheimtipp: Einen Teelöffel Honig im warmen Wasser auflösen und mit kaltem Wasser auffüllen. Fertig ist unser Trend-Drink! So schnell ist der Wassernapf nur beim Honigwasser geleert. 😉

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Bei wirklichen Härtefällen habe ich folgenden Trick für euch:

Mischt das Futter eures Vierbeiners einfach mit Wasser. Am einfachsten geht das natürlich mit Trockenfutter (so wird Flummi gefüttert), aber auch bei Nassfutter oder Barfen kann man Wasser in die tägliche Futterration einbauen!

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Hilfe mein Hund trinkt nicht – andere Lösungen?

Übrigens kann es auch gut sein, dass euer Hund aus anderen Gründen nicht trinkt. Vielleicht gefällt der neue Napf nicht? Viele Hunde bevorzugen nämlich Näpfe aus Keramik. Habt ihr die Ernährung geändert? Vielleicht von Trockenfutter auf Nassfutter oder Barf? Dann braucht euer Hund nämlich gar nicht so viel Wasser.

Flummi liebt das Honigwasser ganz besonders, aber wer liebt so eine kleine Süßigkeit nicht? 😉 Trinkt euer Hund ausreichend oder habt ihr auch so ein trinkfaules Exemplar?

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Welpe oder erwachsener Hund?

Warum ich mich für einen erwachsenen Hund entschieden habe!

Welpe oder erwachsener Hund? Eine Frage die sich die Meisten vor der Hundeanschaffung stellen werden. Auch ich hab mich wochenlang gefragt und auch ein bisschen gequält. Damit ich euch dieses Grübeln ersparen kann, habe ich euch meine Gedanken und Hilfestellungen zusammengefasst.

Welpe oder erwachsener Hund – die Unterschiede

Grundsätzlich liegen die Unterschiede auf der Hand: Ein Welpe zieht in den meisten Fällen bereits mit 10 oder 12 Wochen ein und ist zu diesem Zeitpunkt noch ein Baby. Er kann weder seine Blase kontrollieren, noch hat er die Beißhemmung gelernt. Er braucht eine umfassende Betreuung die einer Vollzeit-Anstellung gleicht. Das sind auch schon die wichtigsten Punkte! Leider denken viele nicht näher über die Anschaffung nach, und der arme kleine Welpe sitzt nach einer Woche Urlaub mutterseelenallein in einer einsamen Wohnung. Wie oft hab ich das schon von Erzählungen gehört. Meiner Meinung nach unfassbar.

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Was solltet ihr also vor der Anschaffung eines Welpen bedenken?

✖️Bis zum 5. Lebensmonat kann ein Hund seine Blase nicht eigenständig kontrollieren, es können also auch ungewollt kleine Malheure passieren.

✖️In der ersten Phase (Sozialisierungsphase 8.-12. Woche) ist es besonders wichtig, sich mit dem Hund zu beschäftigen und ihn auf sein weiteres Leben vorzubereiten. Denn diese Sozialisierungsphase prägt den Hund für sein ganzes Leben. In dieser Phase solltest du mit deinem Welpen verschiedenste Situationen und Locations kennenlernen. Dies ist natürlich nur möglich, wenn du dir ausreichend Zeit für deinen Welpen nimmst, eine Woche Urlaub ist da definitiv zu wenig!

✖️Die ersten Regeln der Erziehung sollten unbedingt in den ersten Wochen erfolgen. Natürlich darf dabei nicht vergessen werden, dass der Welpe noch ein Kind ist und auch seine Zeit zum Lernen benötigt.

 

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Warum habe ich mich für einen erwachsenen Hund entschieden?

Ich gestehe, auch ich habe versucht und überlegt es irgendwie möglich zu machen, mir einen kleinen süßen Welpen zu holen. Denn wer kann bei Welpen-Bildern schon wiederstehen. Zu süß sind die kleinen Wollknäuel die tapsig durch die Wohnung laufen und im Sturm alle Herzen erobern. Aber mein Gewissen hat gesiegt und ich habe ich für Flummi entschieden. ❤️

Dafür hatte ich natürlich jede Menge Entscheidungshilfen. Ausschlaggebend für meine Entscheidung war die Info, dass Welpen erst ab dem 5. Monat ihre Blase kontrollieren können. Denn ich wusste, zwei oder drei Wochen Urlaub sind durchaus machbar, aber 2,5 Monate sind ein Ding der Unmöglichkeit. Da ich noch dazu alleine wohne, konnte ich mich auch nicht mit meinem Partner abwechseln, wie es viele Pärchen machen, wenn sie sich einen Hund anschaffen. Noch dazu kommt, dass viele erwachsene Hunde vergeblich ein neues Frauchen oder Herrchen suchen. Welpen werden (wahrscheinlich) immer schneller ein gutes Plätzchen bekommen, als ein erwachsener Hund.

Vorteile vom erwachsenen Hund gibt es viele, manchmal können sie bereits ein paar Grundkommandos, sind stubenrein und sie können evtl. auch schon einige Zeit alleine bleiben. Der Hauptgrund war bei mir wirklich, dass ich mir für Flummi keine 6 Wochen Urlaub nehmen musste. Natürlich kann das bei einem Angsthund anders sein. Viel Arbeit, Zeit und Leidenschaft sollte man so oder so in seinen Hund investieren wollen.😉

Wie ich dann aber genau zu Flummi gekommen bin und warum ich mich gegen den Tierschutz entschieden habe, dazu gibt es einen anderen Blogartikel! 😄

 

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Welpe oder erwachsener Hund – die Entscheidung

Wie ihr euch schlussendlich entscheidet ist natürlich euch überlassen. Wenn ich ehrlich zu mir bin, hätte ich, wenn ich Zeit gehabt hätte, sicherlich einen Welpen adoptiert. Seid euch nur vorher darüber im Klaren, ob ihr wirklich genügend oder noch besser: ausreichend Zeit für den Kleinen habt.

Falls ihr schon einen Hund habt, wie ist euch damals die Entscheidung gefallen? Habt ihr auch alles so analytisch durchdacht, oder war es eher eine Entscheidung aus dem Bauch heraus? 

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Welcher Hund passt zu mir?

Entscheidungshilfe um deinen passenden Hund zu finden!

Minuten, Stunden, Tage, Wochen und Monate vergingen und ich machte mir tagein und tagaus Gedanken über meinen zukünftigen Hund. Welche Größe und welchen Charakter sollte er haben? Aus dem Tierheim, vom Züchter oder doch aus dem Tierschutz? Welcher Hund passt zu mir? Kann ich ihn in mein Leben integrieren? Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Ich schwankte von meiner Besessenheit einen Zucht-Labrador zu besitzen, über die kleine und bequeme französischen Bulldogge aus dem Tierschutz, bis hin zum ausdauernden und anspruchsvollen Husky eines überforderten Vorbesitzers. 1000 Möglichkeiten und ich war mitten drin. 

 

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Angst vor der richtigen Entscheidung?!

Wie entscheidet man sich aber für einen Hund? Einen Partner der mit einem durch dick und dünn geht? Ein Haustier, dass einen 10-20 Jahre begleiten wird? Ich habe kein Geheimrezept. Schlussendlich kam meine Entscheidung nicht von meinem Gehirn sondern von meinem Herzen. Stellt euch folgende Fragen und seid wirklich ehrlich mit euch selbst. 

Wie findet ihr also euren Seelenhund? 

1. Welcher Typ Mensch bist du? Eher ruhig und gemütlich, immer unterwegs mit Freunden oder der Naturliebhaber dem kein Berg zu hoch ist?

2. Wo wohnst du zurzeit? Wo wirst du die nächsten Jahre wohnen und was sind deine Wohnpläne?

3. Was sind deine liebsten Hobbies? 

4. Wieviel Aufmerksamkeit sollte dein Hund brauchen?

5. Wer bist du? Nur wenn du das weißt, oder zumindest weißt wo dein Weg hingehen soll, kannst du dich für einen Hund entscheiden.

6. Wie sehen deine Zukunftspläne für die nächsten 15 Jahre aus? Möchtest du Kinder haben, bist du vergeben, wo möchtest du arbeiten? Du brauchst einen Seelenhund der zu deinen Lebensumständen passt aber auch in Zukunft immer bei dir sein kann. 

 

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Welcher Hund passt zu mir? Ein Labrador!

Obwohl ich nicht immer der sportlichste Mensch bin und ich Vollzeit arbeite, habe ich mich trotzdem für die Rasse Labrador entschieden. Lange habe ich gedacht eine französische Bulldogge passt am besten zu mir: gemütlich, langsam, stur, klein und kompakt (passt beim Fliegen sogar ins “Handgepäck”. Erst nach duzenden Gesprächen mit Freuden wurde mir klar, ich bin zwar keine Sportskanone und liebe gemütliche Abend zu Hause, aber ich liebe es auch Langstreckenwanderungen zu gehen, gehe gern Rad fahren, mag Herausforderungen und mit meinem Hund evtl. sogar Hundesport machen.

Je mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde das Bild: Eine französische Bulldogge passt einfach nicht in mein Leben. Oder auch: Ich wollte nicht, dass eine französische Bulldogge in mein Leben passt. Schon immer hoffte ich nämlich, dass mich mein Hund aktiver macht (was jetzt auch der Fall ist!).

Schlussendlich landete ich also beim Labrador! Eine wundervolle Rasse, über die ich ein Rasseportrait auf Flummi’s Diary erstellt habe! 🖤

 

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Wie sich Flummi und ich übrigens an unserem ersten gemeinsamen Tag geschlagen haben, könnt ihr hier nachlesen! Ein Hund zieht ein: Mein erster Tag mit Flummi

 

Haben euch diese Tipps und Fragestellungen geholfen? Wenn ja, würde es mich tierisch freuen, wenn ihr den Beitrag auf Pinterest teilt. 🐾

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