Hundeleinen im Überblick – Diese Leinen verwenden wir

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Schleppleine, Retrieverleine, Führleine, Moxonleine, Flexileine, Kurzführer: Chaos im Leinenwirrwarr. Damals, als ich mich über Leinen für Flummi informiert habe, war ich mit dem Sortiment komplett überfordert. Um euch als eventuellen „Hundeneuling“ einen besseren Überblick über die Hundeleinen zu geben und euch zu zeigen, welche Leinen wir verwenden, gibt es diesen Blogbeitrag!

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Hundeleinen im Überblick

Führleine

Die wohl bekannteste Leine ist die Führleine. Sie ist sozusagen die Standard-Hundeleine schlecht hin! Sie hat an beiden Enden einen Karabiner und hat an vielen Stellen Ringe. So kann man die Länge individuell einstellen und hat auch gleichzeitig immer eine Handschlaufe! Die Führleine befestigt man mit dem zweiten Karabiner an einem Halsband! Übrigens gibt es für diese Leine keine geregelte Länge, sie gibt es in allen Längen, Farben und Ausführungen! 😊

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Die klassische Führleine!

Retrieverleine oder Moxonleine

Unsere Züchterin schwört auf die Retrieverleinen und auch ich war anfangs Feuer und Flamme für die Retrieverleine, schnell angelegt, schnell abgemacht und hübsch sind sie auch noch. Retrieverleinen haben keinen Karabiner, sondern einen Ring durch den das Leinenende gezogen wird. So entsteht eine Art Schlaufe durch die der Hundekopf durch kommt. Makaber ausgedrückt sieht es aus wie ein Galgenstrick. Die Retrieverleine gibt es noch immer mit und ohne Stopp zu kaufen. Unsere Hundetrainerin hat mich aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass solche Leinen ohne integrierten Stopp lt. Tierschutzgesetz verboten wurden. Ganz so ist es nicht, denn das Tierschutzgesetz sagt ausdrücklich: „Gegen Absatz. 1 verstößt insbesondere wer […] Halsbänder mit einem Zugmechanismus verwendet, der durch Zusammenziehen das Atmen des Hundes erschweren kann.“

Nähre Infos zu diesem Tierschutzgesetz findet ihr bei Lychee the Poodle – Laura erklärt da super einfach warum und welche Halsbänder verboten sind! 

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Meine beiden Retrieverleinen!

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Flexileine

Flexileinen erinnern mich immer an Besitzer von Chihuahuas. Wahrscheinlich aus den vielen Hollywood-Filmen und natürlich von Paris Hilton (damals als Teenie war das super spannend!). Vielleicht habe ich genau aus diesem Grund nie in Erwägung gezogen auch nur an eine Flexileine zu denken. Trotzdem erkläre ich euch hier kurz um was es sich bei einer Flexileine handelt: Rollleinen sind, wie der Name schon sagt, aufgerollt und befinden sich in einem Gehäuse in der Hand des Hundebesitzers. Die Leine wird bei Zug vom Hund ausgerollt und immer wieder automatisch aufgerollt, wenn der Zug nachlässt bzw. der Hund stehen bleibt. Man kann durch Knopfdruck den Hund stoppen und seine Bewegungen eingrenzen. Ein bequemer Vorteil ist, dass die Leine nie durchhängt, also auch nie dreckig wird. Ein Nachteil ist jedoch, dass der Hund permanenten Zug ausübt und er nur schwer zu „führen“ ist.

Kurzführer

Eine sehr kurze Leine die im Alltag nicht wirklich zu gebrauchen ist. Die Kurzführer-Leine ist sehr schlicht und maximal 1,5 Meter lang. Sie bietet sowohl dem Besitzer als auch dem Hund durch ihre Länge keinerlei Spielraum. Für einen normalen Spaziergang ist die deshalb so gut wie gar nicht geeignet. Solche Kurzführer-Leinen werden meistens nur bei Ausstellungen getragen, wo der Hund immer „bei Fuß“ gehen muss.

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Diese Retrieverleine ist gleichzeitig ein Kurzführer!

Schleppleine

Die Schleppleine ist zwischen fünf bis 10 Meter lang und haben meistens eine Handschlaufe. Fast alle Schleppleinen sind aber breiter als die „normale“ Führleine, da sie auch mehr aushalten muss. Die Schleppleine wird nämlich bei der Fährtenarbeit oder für den quasi „Freilauf mit Leine“ eingesetzt und unter diesen Bedingungen würde eine schmale, dünne Leine schnell kaputt gehen. Ein riesiger Vorteil einer Schleppleine ist, dass es dem Hund Freiheit ermöglicht, er aber trotzdem sicher angeleint ist. Besonders für läufige Hündinnen, oder Hunde die keine Chance zum Freilauf haben, sind Schleppleinen eine tolle Alternative. Wir haben die Schleppleine bis jetzt nur in der Hundeschule benutzt. Mal schauen ob wir so eine in unser  Sortiment aufnehmen! 😉

Welche Hundeleine verwenden wir?

Flummi und ich benutzen eigentlich sehr viele unterschiedliche Leinen. Anfangs hatten wir eine Retrieverleine von der Züchterin die wir mitbekommen haben. Schnell stellte sich mit dieser Retrierverleine, die gleichzeitig ein Kurzführer war, Frustration ein. Flummi wollte und wollte nicht brav und ohne Zug an der Leine gehen. Für mich damals als blutiger Anfänger unverständlich. Jetzt, im Nachhinein betrachtet, völlig klar, denn gut 1,20 Meter sind einfach viel zu wenig für tolle Spaziergänge. Zudem hatte die Retrieverleine auch keinen Stopp, daher schnürte sie Flummi regelrecht wie ein Galgenstrick ein. Ich hatte jedoch das Glück eine wunderschöne Leine geschenkt zu bekommen. Ebenfalls eine Retrieverleine aber viel länger! Die fand Flummi gleich viel besser! Als uns aber dann  in der Hundeschule gesagt wurde, das man bei Retrieverleinen extrem aufpassen sollte, habe ich ein Halsband und eine Führleine für Flummi gekauft. Seitdem wir diese Kombi benutzen ist das  Gassigehen viel erholsamer geworden. Flummi mag das Halsband sehr gerne und die Führleine können wir von 1 Meter auf 2 Meter verstellen. Dieser Spielraum ist optimal für jede Gassi-Tour!

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Meine Hundeleinen-Empfehlung für euch

Ich weiß, am Anfang würde man sich wünschen, dass einem jemand eine Liste mit allen Infos und To Do’s gibt. Auch ich hab von Anfang an nach DER einen Leine gesucht. Gefunden habe ich sie aber lange nicht, erst durch viel Probieren habe ich die ideale Leinen-Halsband-Kombi für Flummi und mich entdeckt.

Trotzdem ein Tipp: Mit einer Führleine und einem Halsband könnt ihr rein gar nichts falsch machen. ☺️

Welche Hundeleinen verwendet ihr? Hat euch mein Hundeleinen-Überblick gefallen? Hinterlasst mir doch gerne ein Kommentar hier auf dem Blog oder schreibt mir auf Instagram! Ich freu mich!

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