Der erste Tag in der Hundeschule

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Flummi besucht die Hundeschule zum ersten Mal

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Nun ist Flummi schon fast ein ganzes Monat bei mir. Wir haben auch ohne Hundeschule schon viel gelernt und aus der anfänglichen Überforderung meinerseits ist ein wirklich gutes Verhältnis zwischen mir und meinem Flummi-Ball geworden. Oft hab ich mir gedacht, was heißt das, Bindung aufbauen. Und vor allem: Wie geht das! Wie genau das funktioniert hat weiß ich noch immer nicht so genau, ich werde aber sobald ich das Geheimnis gelüftet habe, darüber berichten. Da aber ein gutes Verhältnis zueinander nicht alles ist, war es mir von Anfang an wichtig eine Hundeschule zu besuchen. Mehr für mich, als für Flummi. Denn die Grundregeln beherrscht Madame eh mehr oder weniger gut (je nach Stimmungslage)! 😉

Nach einer relativ kurzen Suche, habe ich mich dann auch für die Hundeschule von Sarah entschieden. Ich habe im Winter bereits den Sachkundenachweis bei Sarah gemacht, da lag es natürlich auf der Hand auch ihre Hundeschule zu besuchen, die von der Lage her auch perfekt um die Ecke liegt.

Hundeschule: Das Kennenlernen

Bevor es aber ernst wurde und wir mit der „richtigen“ Hundeschule starteten, haben wir einen Kennenlern-Termin mit Sarah ausgemacht. Beim Kennenlernen konnte Flummi sich den Platz ansehen und ein bisschen schnüffeln. Sarah machte sich ein Bild über Flummi’s Können und half mir auch schon mit ein paar tollen Tricks!

Trick-Tipp-Flummis-Diary

Wichtiger Trick von Sarah: Wenn Menschen sich unterhalten, kann man sich mit dem Fuß auf die Leine stellen. Natürlich so, dass der Hund sich noch gut bewegen kann. Mit der Zeit wird der Hund ruhig werden und sich neben einen hinlegen oder hinsetzen. Bei Flummi klappt dieser kleine Trick ausgezeichnet und für mich ist das eine enorme Erleichterung, wenn wir beim Gassi gehen auf Freunde oder Bekannte treffen.

Die erste Kennenlern-Stunde ist wie im Flug vergangen und ich habe alle meine dringenden Fragen angebracht. Meine „Anfänger-Unwissenheit“ hat sich auch beinahe in Luft aufgelöst. Zum Beispiel war ich am Anfang der Meinung, dass ein Hund beim Gassi gehen immer „Fuß“ gehen muss. Jetzt weiß ich es besser. Ich glaube aber, so geht es allen blutigen Hundeanfängern, drum liebe Leute: Besucht unbedingt eine Hundeschule, denn nicht nur euer Hund muss lernen, sondern auch ihr! 😊

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Diese tolle Grafik ist von Aram & Abra 😊 Danke dafür!

Unsere erste Stunde in der Hundeschule

Eine Woche später war es dann endlich soweit! Flummi hatte den Tag bei meinen Eltern verbracht, während ich die Brötchen für uns verdiente! 😜 Sie war also entspannt und ausgelastet. Trotzdem war ich ein bisschen nervös, weil Flummi sehr euphorisch auf andere Hunde reagiert und sich am liebsten von mir losreißen möchte und nichts anderes als Spielen im Kopf hat. Wie sollte es auch anders sein, war es an diesem Tag natürlich genauso.

Wir sind extra früh dort gewesen, in der Hoffnung vor allen anderen Hunden dort zu sein, und Flummi das „abchecken“ der Lage zu ermöglichen. Leider waren schon viele andere motivierte Hundeschüler dort und natürlich ist ein kleines Bellkonzert ausgebrochen.

Fun Fact: Flummi bellt sehr sehr selten, meistens eben nur 1-2x wenn wir auf andere Hunde treffen.

Nach dem alle Schülerinnen anwesend waren, ging es auch schon los. Nach einer kurzen Vorstellrunde (wir waren die Neuen) erklärte Sarah die Übungen. Flummi und ich mussten aber drei Meter entfernt von den anderen stehen, weil sie in der direkten Nähe der Anderen so aufgedreht war und nur noch herumgesprungen ist. Bei den Übungen selbst, war Flummi aber hochkonzentriert und wirklich brav. Sie weiß anscheinend genau, wenn es Zeit zum Arbeiten ist. 😊

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Kommandotraining in der Hundeschule

In dieser ersten Stunde haben wir die Kommandos „Sitz“, „Platz“ und „Steh“ geübt. Natürlich in  verschiedener Reihenfolge! Das Kommando „Bleib“ haben wir  an einem Baumstamm geübt und die Kommandos „Sitz“ und „Platz“ aus der Ferne (2-3 Meter Abstand) waren auch Teil der Übungsstunde. Flummi hat sich extrem gut geschlagen, war sehr aufmerksam und hat fast alle Übungen toll hinbekommen. Das Kommando „Steh“ müssen wir aber noch lernen und das richtige Platz. Flummi geht immer zuerst mit dem Hintern nach unten, anstatt mit dem Oberkörper.

Ziele für die Hundeschule

Flummi und ich haben nun einen 10-wöchigen Kurs gebucht und wir sind beide sehr begeistert. Ich fühle mich bestärkt und übe täglich mit Flummi! Mein Ziel ist es die Begleithundeprüfung mit Flummi abzulegen. Sarah bildet im Herbst eine Gruppe mit extra Dummy-Training. Da sind wir auf jeden Fall dabei, ich glaube Hundesport ist nämlich ideal für meinen aufgedrehten Flummi-Ball! 😉

 

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Könnt ihr euch noch an euren ersten Tag in der Hundeschule erinnern? Habt ihr vielleicht sogar die Begleithundeprüfung abgelegt? Ich freue mich wirklich sehr auf eure Erfahrungen! ☺️

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