Blogparade: Unsere liebsten Tipps für das Hundetraining

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Unsere erste Blogparade steht an! Wie ich mich freue! Die liebe Mara von Hundesport Nubi hat diese tolle Blogparade zum Thema „Eure liebsten Trainingstipps“ gestartet und – als Hundetrainerin ganz klar – schon mal einen richtig tollen Beitrag geschrieben! Den Blogbeitrag zur Blogparade und den Tipps von Mara findest du hier!

Unsere drei Tipps stammen natürlich nicht aus dem Lehrbuch und sind auch nicht als Handlungs-Empfehlung für euch zu sehen, immerhin bin ich keine Hundetrainerin. Ich möchte euch mit diesem Blogbeitrag nur berichten, was mir beim Training mit Flummi aufgefallen ist, und welche Methoden bei ihr super gut funktionieren! Erzählt mir gerne in den Kommentaren, ob ihr die Tipps für das Hundetraining bei euren Hunden ausprobiert habt und ob sie auch gut angekommen sind!

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Meine drei liebsten Tipps für das Hundetraining

Tipp #1 In der Ruhe liegt die Kraft

Ein Tipp, den ich am Anfang gar nicht verstanden habe und den ich auf die harte Tour lernen musste! Denn erst nach einigen Wochen ist mir der direkte Zusammenhangvon meiner Stimmung und Flummi’s Stimmungaufgefallen. Wenn ich nervös war, mir zum Beispiel bei Hundebegegnungen Sorgen über deren Verlauf gemacht habe, ist Flummi natürlich doppelt und dreifach ausgezuckt, ist umhergesprungen und hat an der Leine gerissen, als gäbe es kein Morgen.

Seit ich mir über die Wichtigkeit der innerlichen Ruhebewusst bin verlaufen unsere schwierigen Alltagssituationen ganz anders: Ich versuche innerlich gelassen zu sein und Flummi vollkommen zu vertrauen. Ein Bekannter mit einer wirklich sehr wohlerzogenen Schäferhund-Dame sagte neulich zu meiner Mama:„Du musst ihr mehr vertrauen“, da sind Alice (die Schäferhund-Dame) und Flummi gerade frei gelaufen und meine Mama war furchtbar nervös, da Flummi ja davon laufen könnte (hat sie natürlich nicht gemacht, sie ist ja mein braves Mädchen 😌 ). Diesen Satz – du musst ihr mehr vertrauen – sage ich mir jetzt in Situationen die normalerweise eine Anspannung verursachen würden immer wieder. Zum Beispiel im Freilauf und natürlich bei Hundebegegnungen.Für viele langjährige Hundebesitzer ist das jetzt vielleicht kein hilfreicher Tipp, für mich als Hunde-Neuling, hat sich aber eine ganz neue Welt eröffnet. 

 

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Tipp #2 Decken der Grundbedürfnisse auf beiden Seiten

Damit meine ich, dass nicht nur ihr motiviert für das Training sein solltet, sondern auch euer vierbeiniger Freund. Bei Flummi ist so etwas ganz schnell zu erkennen: wir können nicht trainieren, wenn sie zum Beispiel ihr Geschäft erledigenmuss. Ebenfalls ganz schlimm ist es, wenn Flummi vor dem Training hungrigist. Dann konzentriert sie sich nämlich nicht auf die Tricks und Übungen, die sie lernen soll, sondern auf die Leckerlis die irgendwo in meinem Beutel oder in der Jackentasche versteckt sind.  Das Gleiche passiert mit müden Hunden, oder Hunden die am Tag noch keinerlei Auslastungerlebt haben. Darum denkt vor dem Training an die Bedürfnisse eurer Hundeund befriedigt diese. Dass ihr auch auf euch Acht geben solltet, versteht sich hoffentlich von selbst. Mit einem müden, grantigen Frauchen ist nämlich nicht gut zu üben! 😉

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Illustration von Aram & Abra

Tipp #3 Nicht nur Kommandos trainieren 

Okay, spätestens jetzt werden sich die Einen oder Anderen fragen, ob ich die Blogparade überhaupt richtig verstanden habe! Aber, und jetzt kommt es, wie im Monatsrückblick (LINK) neulich schon erwähnt: Flummi ist ohne Kommandos ziemlich verloren. Meine Hundetrainerin und ich glauben, es liegt daran, dass sie bei der Züchterin strikt Kommandos befolgen musste. Wenn ich zum Beispiel nur so da stehe, sieht sie mich mit einem erwartungsvollen Blick an und wird in späterer Folge sehr nervös, wenn ich ihr trotzdem kein Kommando zum „Sitz“ oder „Platz“ gebe. Unsere Trainerin meinte deshalb: Eigenständige Ruhe trainieren! Ich versuche nun im Alltag keine Kommandos mehr zu geben und Flummi selbstständig zur Ruhe kommen zu lassen. Schön langsam funktioniert das auch richtig gut! Da Flummi aber auch das grundsätzliche Problem mit „zur Ruhe kommen“ hat, ist diese Aufgabe doppelt schwer. Darum der Tipp von mir: Nicht nur Kommandos trainieren, sondern auch eigenständiges Handeln und die freie Entscheidungsmöglichkeit.

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Illustration von Aram & Abra

 

Das waren meine drei Tipps für das Hundetraining für euch. Etwas anders als bei Mara, aber mindestens genau so lieb gemeint und mit unserer persönlichen Erfahrung oben drauf! ❤️

Habt ihr auch besondere Tipps für das Hundetraining für mich? Ich bin ja schon richtig gespannt auf die anderen Artikel der Blogparade!

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8 thoughts on “Blogparade: Unsere liebsten Tipps für das Hundetraining

  1. Hey ihr beiden,
    wie toll, dass ihr an unserer Blogparade teilgenommen habt!

    Alle drei Tipps sind wertvoll. Besonders die innere Einstellung vom Menschen wird häufig unterschätzt. Dabei können unsere Hunde uns besser lesen, als wir denken.

    Den Artikel verlinken wir gleich!

    Liebe Grüße,
    Mara

    1. Hallo Mara!

      Vielen Dank!☺️ Es freut mich besonders, so etwas von dir als Hundetrainerin zu hören, da weiß man dass man doch was richtig macht! 😉 Vielen Dank nochmal für die Anregung mit der Blogparade, ich bin auf die anderen Beiträge gespannt!
      Liebe Grüße, Kerstin

      1. Bitte bedenke, dass wir keine hauptberuflichen Hundetrainer sind, sondern im Hundesportverein tätig. Dazu muss man zwar auch Seminare besuchen und einen Schein machen. Hauptberufliche Trainer haben jedoch nochmal eine ganz andere Ausbildung zu absolvieren. 🙂

  2. Ich finde deine Tipps gut und genau so leben wir hier auch. Die Hunde sollen lernen eigenständig Entscheidungen zu treffen. Egal ob ich sie beim Wandern eigene Wege suchen lasse und ihnen nicht sofort helfe, oder ob sie bei Denkaufgaben selber schauen sollen wie sie klar kommen. Sie sind es gewohnt nicht immer Rückmeldung von mir zu bekommen, sondern sich selber durchwursteln zu müssen. Das tut ihrem Selbstbewusstsein gut und macht sie zu fröhliche und unkomplizierte Hunde.
    Ehrlich gesagt ist mein Trainingstipp Entspannt sein. Ich gehe sehr entspannt mit meinen Hunden um. Unsere Hunde müssen außer wenn ich sie rufe zurück kommen und Dinge, die sie aufgenommen haben wieder loslassen gar nichts. Wenn meine Hündin im nassen Gras nicht sitzen mag, dann soll sie es lassen. Wenn sie den Weg aussuchen wollen, dürfen sie das und so weiter. Wir sind ein Team und das danken mir die Hunde damit, dass sie ohne zu üben mit uns paddeln gehen, in einen Fahrradanhänger steigen und einfach mitfahren. Dass wir sie in die Stadt, ins Restaurant, in Tierparks und wo auch immer mitnehmen können. Sie tun all das freiwillig, weil wir ihre Grenzen beachten und sie uns vertrauen können. Ich denke dieses gemeinsame Erleben ist für uns der Schlüssel.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

    1. Liebe Auenländerin! Danke für deine Worte! Ich finde es toll wie sich deine Hunde durch deinen Freiraum so viel zutrauen! Ich denke, das wichtigste in einer Mensch-Hund-Beziehung ist das Vertrauen, und das hört sich nach ganz viel Vertrauen an! ♡
      Liebe Grüße,
      Kerstin & Flummi

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